Redwitz

B 173: Redwitz sorgt sich um die Verkehrsanbindung

Große Aufregung bei den Gemeinderatsmitgliedern verursachte der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP), den Verwaltungsrat Heinrich Dinkel dem Geme...
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Große Aufregung bei den Gemeinderatsmitgliedern verursachte der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP), den Verwaltungsrat Heinrich Dinkel dem Gemeinderat vorstellte. Ziel der Öffentlichkeitsbeteiligung sei die fachliche Überprüfung der im Entwurf getroffenen grundsätzlichen Festlegungen, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Umwelt.
Hinsichtlich der B 173 hatte der Freistaat Bayern den Ausbau folgender Streckenabschnitte vorgeschlagen: von Lichtenfels nach Zettlitz (2. Bauabschnitt); von Lichtenfels nach Zettlitz (3. Bauabschnitt); Ortsumgehung Zettlitz bis Oberlangenstadt; von Oberlangenstadt bis Küps, auch mit Variante Tunnel.
Von diesen vorgeschlagenen Maßnahmen sind im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans enthalten: von Lichtenfels nach Zettlitz (vordringlicher Bedarf); von Johannisthal nach Kronach (vordringlicher Bedarf). Nicht aufgenommen wurden die Streckenabschnitte Zettlitz-Oberlangenstadt und Oberlangenstadt-Küps, obwohl sie im vorhergehenden BVWP zumindest unter dem weiteren Bedarf noch enthalten waren. Nach diesem Planungsstand hätte Redwitz eine ideale Anbindung im Auslauf der Autobahn.
In der Presse war zu lesen, dass Verkehrsminister Dobrindt zugesagt habe, dass der vierspurige Anschluss des Landkreises Kronach durch eine Erweiterung der Maßnahme Lichtenfels-Zettlitz bis Oberlangenstadt möglich sei. Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans sei diese Maßnahme allerdings nicht enthalten, hob Dinkel hervor.
Der Gemeinderat sah die Gefahr, dass der Verkehr an Redwitz ohne ausreichende Anbindung vorbeigeführt werde. Gesucht wurde nach Wegen, um dies zu verhindern und Einfluss zu nehmen, um die Belange von Redwitz hervorzuheben.
Zum Bundesverkehrswegeplan müsse sich die Gemeinde nicht äußern, war man sich einig. Vereinbart wurde, dass sich der Bauausschuss im Mai zusammensetzt, um alle Überlegungen durchzugehen, was Redwitz betreffe. Anschließend sollen die heimischen Abgeordneten in die Gemeinde gebeten werden, um diesen die Anliegen vorzubringen.

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