Beiersdorf bei Coburg
Unfall 

Auto von Regionalzug gerammt

Schwer verletzt wurde ein 28-jähriger Mann, der mit seinem Auto am Bahnübergang bei Kösfeld mit einem Regionalzug kollidierte. Der Sachschaden wird auf mehr als 100 000 Euro geschätzt.
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Das Auto des Unfallverursachers hatte nach dem Zusammenstoß nur noch Schrottwert. Foto: Polizei
Das Auto des Unfallverursachers hatte nach dem Zusammenstoß nur noch Schrottwert. Foto: Polizei
Immer wieder kommt es zu Unfällen an den unbeschrankten Bahnübergängen zwischen Coburg und Bad Rodach. Diesmal krachte es bei Kösfeld.
Ein 28 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Sonneberg war am Montag, gegen 22.30 Uhr vom Meederer Ortsteil Kösfeld aus in Richtung der Staatsstraße 2205 unterwegs. Als er den Bahnübergang erreichte, übersah er den Regionalzug, der von Coburg in Richtung Bad Rodach unterwegs war.


Auto wurde weg geschleudert

Auf dem Übergang wurde der Ford des Mannes vom Zug gerammt. Das Auto wurde dadurch von den Bahngleisen geschleudert und landete in der angrenzende Wiese. Der Unfallverursacher zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste notärztlich versorgt werden. Er wurde im Anschluss ins Coburger Klinikum gebracht. Dort wurde zwar bestätigt, dass der Unfallverursacher schwer verletzt ist, allerdings bestand glücklicherweise keine Lebensgefahr.
Sein Auto hat nur noch Schrottwert. Der Schaden am Pkw wird auf 15 000 Euro geschätzt. Am Triebfahrzeug der Agilis-Bahn entstand ebenfalls hoher Sachschaden. Dieser wird auf mindestens 90 000 Euro beziffert. Der Lokführer selbst erlitt einen Schock. Fahrgäste wurden nicht verletzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg wurde das Auto des Unfallverursachers für weitere Ermittlungen sichergestellt und ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Coburger Polizisten ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie eines Verstoßes nach der Straßenverkehrsordnung.
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