Kulmbach

Auszeichnung für Bernd Dörnhöfer

von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus Kulmbach — Handwerksmeister und Ausbilder, die sich um die Ausbildung oberfränkischer Lehrlinge besonders verdient gemacht haben, wurden im ...
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HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann (links) zeichnet den Kulmbacher Unternehmer Bernd Dörnhöfer (Mitte) als verdienten Ausbilder aus. Rechts Hauptgeschäftsführer Thomas Koller von der Handwerkskammer Oberfranken. Foto: Werner Reißaus
HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann (links) zeichnet den Kulmbacher Unternehmer Bernd Dörnhöfer (Mitte) als verdienten Ausbilder aus. Rechts Hauptgeschäftsführer Thomas Koller von der Handwerkskammer Oberfranken. Foto: Werner Reißaus
von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Kulmbach — Handwerksmeister und Ausbilder, die sich um die Ausbildung oberfränkischer Lehrlinge besonders verdient gemacht haben, wurden im Haus des Handwerks ausgezeichnet. HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann sagte: "Nicht nur technisches Know-how auf hohem Niveau, sondern auch berufspädagogische Qualifikationen sind entscheidend für die Qualität der Ausbildung. Die Meisterin und der Meister im Ausbildungsbetrieb nehmen dabei eine Schlüsselrolle für den Erfolg der dualen Ausbildung ein. Gerade in den kleinen Unternehmen des Handwerks gehört dazu ein hohes persönliches und zeitliches Engagement."
Unter den geehrten Ausbildern war auch der Kulmbacher Bernd Dörnhöfer, zugleich Geschäftsführer der Firma Dörnhöfer Stahl-Metallbau GmbH & Co KG, die 1892 vom Urgroßvater Georg Dörnhöfer gegründet wurde. Bernd Dörnhöfer ist seit 2000 in der vierten Generation in der Geschäftsführung des Unternehmens tätig: "Wir haben seitdem etwa 320 junge Menschen in den Berufen Metallbauer, Feinwerkmechaniker, Technischer Zeichner und Technischer Systemplaner ausgebildet." Bernd Dörnhöfer räumte ein, dass es immer schwieriger werde, junge Menschen davon zu überzeugen, einen Handwerksberuf zu erlernen: "Es gibt einfach verschiedene Modeberufe, die von Jugendlichen derzeit angestrebt werden. Da haben andere Handwerksberufe, die nicht so beliebt sind, Schwierigkeiten, junge Menschen zu gewinnen. Deshalb finde ich auch die Ausbildungsmessen ganz toll, wo man eine Chance hat, den jungen Menschen das Handwerk näher zu bringen."
Die aktuelle Handwerkskonjunktur in Oberfranken sei weiter stark, wie Vizepräsident Matthias Graßmann betonte. So beurteilen 88 Prozent der oberfränkischen Handwerksbetriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Auslastungsgrad der Betriebe liegt im Durchschnitt bei 78 Prozent und damit auf dem hohen Niveau der letzten Jahre.
Was allerdings die Sicherung des Nachwuchses angehe, zeige die aktuelle Entwicklung ganz deutlich, dass es immer schwieriger wird, geeignete Fach- und Nachwuchskräfte zu gewinnen, so der Vizepräsident der Handwerkskammer. Das oberfränkische Handwerk begegne dieser Herausforderung mit einem strategischen 7-Punkt-Programm zur flächendeckenden Nachwuchssicherung. Ein Herzstück seien die Berufsmessen Handwerk.
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