Bad Kissingen

Ausstellung beeindruckte

Bad Kissingen — Die Studienfahrt des Kreiskulturreferats zur Bayerischen Landesausstellung "Kaiser Ludwig der Bayer" in Regensburg war nicht ausgebucht, so dass nur eine Fahrt mit ...
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Ein Teil der Landesausstellung "Kaiser Ludwig der Bayer" fand in der ehemaligen Hofkirche der bayerischen Herzöge St. Ulrich statt, das Reiterstandbild von König Ludwig I. bezeugt noch heute, welche Bedeutung die Stadt Regensburg für Bayern hatte.  Foto: Eberth
Ein Teil der Landesausstellung "Kaiser Ludwig der Bayer" fand in der ehemaligen Hofkirche der bayerischen Herzöge St. Ulrich statt, das Reiterstandbild von König Ludwig I. bezeugt noch heute, welche Bedeutung die Stadt Regensburg für Bayern hatte. Foto: Eberth
Bad Kissingen — Die Studienfahrt des Kreiskulturreferats zur Bayerischen Landesausstellung "Kaiser Ludwig der Bayer" in Regensburg war nicht ausgebucht, so dass nur eine Fahrt mit der Bahn möglich war. Für die Teilnehmer war die Landesausstellung in Regensburg ein besonderes Erlebnis.
Der erste Teil der Ausstellung in der ehemaligen Minoritenkirche beeindruckte aufgrund der hervorragenden Aufmachung besonders. Schon der Name "Ludwig der Bayer" zeigte, wie sehr das Haus Wittelsbach stolz darauf war, einen Kaiser für das Heilige Römische Reich gestellt zu haben. Dies war nur möglich, weil Herzog Ludwig seinen Vetter Friedrich von Habsburg in der Schlacht von Mühldorf 1322, der letzten Ritterschlacht ohne Feuerwaffen, besiegen konnte. Auch die beiden weiteren Stationen in der Hofkirche der bayerischen Herzöge St. Ulrich am Dom und im Domkreuzgang waren beeindruckend.
Eine besondere Überraschung war der Film mit Christoph Süß, dem BR-Moderator und Kabarettisten, bekannt durch seine Sendung am Donnerstag "Quer", der dort den Kaiser und auch alle seine Widersacher spielte, wie bei ihm üblich, mit sehr deutlichen Argumenten.
Es bestand auch die Möglichkeit, an einer ungewöhnlichen Domführung teilzunehmen, die nicht routinemäßig mit 45 Minuten abgewickelt wurde, sondern über eineinhalb Stunden dauerte und mit großem Engagement in den Dom und seine Geschichte einführte. Regensburg war 1945 im letzten Augenblick von einer Bombardierung der Alliierten verschont worden, weil die deutschen Streitkräfte die Stadt verlassen hatten. kew

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