Strullendorf

Aus dem Gemeinderat

Vom kleinen Einmaleins des Förderwesens Der Gemeinderat bekräftigte eine seit 1993 bestehende Regelung für die Bezuschussung des denkmalpflegerischen Mehraufwands bei Gebäuderenovi...
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Vom kleinen Einmaleins des Förderwesens

Der Gemeinderat bekräftigte eine seit 1993 bestehende Regelung für die Bezuschussung des denkmalpflegerischen Mehraufwands bei Gebäuderenovierungen. Danach beteiligt sich die Gemeinde mit maximal zehn Prozent der Mehrkosten unter der Bedingung, dass das Projekt vom Landesamt für Denkmalpflege anerkannt und seitens der Behörde gefördert wird. Das Thema kam aufgrund eines Antrags der Katholischen Kirchenstiftung Mistendorf zur Sprache.
Verständnis äußerte allein die CSU-Gemeinderätin Irene Loch, die darauf hinwies, dass die Gemeinde bei anderen Projekten zehn Prozent Zuschuss gewähre, ohne auf eine gleich hohe Unterstützung durch einen anderen Zuschussgeber zu bestehen. Im Übrigen empfand sie es als Härte, dass Besitzer eines Baudenkmals bei Renovierungskosten nur deshalb keine Hilfe von der Gemeinde bekämen, weil zum Beispiel der Fördertopf des Denkmalamtes ausgeschöpft ist. Die Gemeinderäte Christian Beickert (SPD), Andreas Kehl (NL) und Christian Weghorn (CSU) sahen jedoch keinen Anlass, vom gewohnten Förderschema abzuweichen.
Gerhard Lunz (Bürgerblock) riet den Mistendorfern, ihren Förderantrag nächstes Jahr erneut zu stellen. Und Beickert erinnerte ans kleine Einmaleins des Förderwesens: Erst Zuschussantrag stellen und erst nach Genehmigung bauen! wb
Nichts zu
bemängeln

Einstimmig erteilte der Gemeinderat der Gemeindeverwaltung Entlastung für das Haushaltsjahr 2013. Robert Essel vom örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss hatte zuvor berichtet, dass die Controller des Gemeinderats zwar eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen zu unterbreiten, aber nichts Gravierendes zu bemängeln hatten. wb
32 000 Euro für Jugendverkehrsschule

Die Gemeinde beteiligt sich mit 32 000 Euro an der Errichtung einer neuen Jugendverkehrsschule für den östlichen Landkreis. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich ohne das von der Stadt Scheßlitz eingebrachte Grundstück auf 375 000 Euro. wb
Grüne Insel soll Treffpunkt werden

Augenzwinkernd behaupten manche, die Lindenallee sei die "Champs-Élysées von Strullendorf". Sie führt zu einem Verkehrskreisel um die alte Linde, der aber nicht mehr zweckmäßig erscheint. Er soll mit einem 60-prozentigen Zuschuss aus der Städtebauförderung umgestaltet werden. Ziel ist ein Platz mit Aufenthaltscharakter, der halbinselförmig in den Verkehrsraum ragen soll. Die alte Linde, ergänzt um einen Brunnen und Ruhebänke, kann so künftig zu einem Treffpunkt für Alt und Jung werden. Kürzlich gab der Gemeinderat grünes Licht für die detaillierte Planung. Davor erinnerte Alexander Pfister vom Bürgerblock an die Frequentierung des Platzes durch Busse, und Irene Loch (CSU) bat zu bedenken, dass auch mal ein Feuerwehrauto an der Grünfläche vorbeikommen muss. Die Frage von Andrea Spörlein (SPD), ob die Anlieger zu den durch Zuschüsse nicht gedeckten Kosten über die Beitragssatzung herangezogen werden müssen, wird noch geprüft. "Das schauen wir uns an", sagte Bürgermeister Wolfgang Desel (CSU). Und Werner Haas vom Bürgerblock warnte sogleich vor Ungleichheiten in der Anwendung von Satzungen. wb


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