Herzogenaurach

Aus Wein- wird Bierfahrt

Traditionell unternimmt der Liederkranz 1861 Herzogenaurach alljährlich im Herbst eine Weinfahrt. Dieses Jahr führte der Ausflug jedoch nicht ins Weinbaugeb...
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Der Liederkranz besichtigte die Klosterkirche. Foto: Georg Hutter
Der Liederkranz besichtigte die Klosterkirche. Foto: Georg Hutter
Traditionell unternimmt der Liederkranz 1861 Herzogenaurach alljährlich im Herbst eine Weinfahrt. Dieses Jahr führte der Ausflug jedoch nicht ins Weinbaugebiet, sondern in die Fränkische Schweiz nach Weißenohe. Chorleiter Gerald Fink hat die künstlerische Leitung des dortigen Chorzentrums übernommen und wollte den Sängern seine neue Wirkungsstätte zeigen.
Zunächst stand eine Besichtigung der barocken Klosterkirche St. Bonifatius auf dem Programm, die erst vor kurzem renoviert wurde. Nach einer Kaffeepause in der Klosterbrauerei ging es zu Fuß zu den Sinterstufen des Lillachtals. Dieses Naturdenkmal ist etwa 10 000 Jahre alt. Auf dem für die Fränkische Schweiz typischen, kalksteinhaltigen Boden entstehen stockwerkartige Kalkgebilde, die jährlich um zwei bis drei Millimeter wachsen. Das Lillachtal ist auch Rückzugsgebiet für viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen, die sich speziell an diesen Lebensraum angepasst haben.
Im Anschluss an die kleine Wanderung besichtigte die Gruppe das Kloster Weißenohe, eine ehemalige Benediktinerabtei mit bereits 750-jährigem Bestehen. Zum Tagesausklang kehrten die Sänger noch einmal in der Klosterbrauerei ein und ließen sich die Speisen und das süffige Weißenoher Bier gut schmecken. red

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