Baunach

Aus Flurstück wird Sondergebiet "Holzlager"

von unserem Mitarbeiter Horst lange Baunach — Seit vielen Jahren lagerten drei Baunacher Bürger ihre Holzvorräte in überdachten Holzlagern im Außenbereich am Nordostrand Baunachs. ...
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von unserem Mitarbeiter Horst lange

Baunach — Seit vielen Jahren lagerten drei Baunacher Bürger ihre Holzvorräte in überdachten Holzlagern im Außenbereich am Nordostrand Baunachs. Dies sei nicht zulässig, befand ein anderer Bürger und informierte das Landratsamt. Dieses nahm die Holzlager in Augenschein und forderte entweder den Rückbau dieser mittlerweile fast schon in die Natur eingebundenen Holzlager oder eine Änderung des Flächennutzungsplanes, in dem das Flurstück zum Sondergebiet "Holzlager" umgewidmet werden soll.
Stadtplanerin Cäcilie Neubauer erläuterte das Projekt jetzt im Stadtrat und berichtete von kaum messbaren Beeinträchtigungen, denn lediglich einer der drei Holzbesitzer spalte an einem halben Tag jährlich das Holz und verursache damit "tolerierbaren Lärm". Der Stadtrat Baunach beantragte einstimmig die Umwidmung und beschloss die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Fachbehörden.
Ausführlich beriet der Stadtrat mit Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB) die Auflösung der Wiesenkulturgenossenschaft Baunach - Daschendorf - Ebing - Rattelsdorf. Nach den Unterlagen des Landratsamts sei, so informierte der Bürgermeister, die Wiesenbewässerungsanlage mit dem Schützenwehr in der Itz in die Denkmalliste als Baudenkmal eingetragen. Bezüglich des Wehrs zeichne sich eine Lösung ab, weil das Daschendorfer Wehr für die Energieerzeugung verwendet werden soll. Danach wird die historische Wehranlage denkmalgerecht umgebaut und der linksseitige Hauptleitungsgraben als Tierwanderhilfe umfunktioniert.

Hochwasserschutz

Die Unterhaltsverpflichtung für den rechtseitigen ehemaligen Bewässerungsgraben wird mit Auflösung des Wasser- und Bodenverbands der Stadt Baunach als Rechtsnachfolger auferlegt, da der Erhalt des Rückhaltevolumens des Grabens aus Gründen des Hochwasserschutzes im Interesse der Gemeinde liegt. Der Stadtrat will alle Maßnahmen einleiten, um die Nutzungsfähigkeit zu erhalten. Fördermöglichkeiten und die Einbeziehung der Bevölkerung oder eines privaten Trägers sollen, so Hojer, überprüft werden.
Keine Einwände gab es gegen die Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Bereich des neu zu bauenden Supermarktes in den Mühlbach und gegen die Erneuerung der Zufahrt über den Mühlbach. nge

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