Frohnlach

Aufholjagd fortsetzen

Doch beim Würzburger FV hängen die Punkte für die Frohnlacher sehr hoch.
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"Natürlich würden wir zum Rückrundenauftakt nun auch gerne aus der Fremde etwas Zählbares mitnehmen", strebt VfL-Cheftrainer Oliver Müller heute, Samstag, ab 14.30 Uhr, beim Würzburger FV die Fortsetzung der Miniserie an, die seine Schützlinge zum Abschluss des ersten Bayernligahalbjahres vor Wochenfrist mit einem Unentschieden sowie einem Sieg auf heimischem Geläuf starteten. Dabei wäre der 49-Jährige dabei zunächst schon mit einer weiteren Punkteteilung in Würzburg zufrieden.
Auf der Sepp-Endres-Sportanlage in der Zellerau erwartet ihn und sein Team doch mit den Gastgebern eine insbesondere in der Rückwärtsbewegung extrem starke Hausherrenmannschaft. Die musste sich dennoch schon vor heimischer Kulisse unter anderem bereits dem SV Erlenbach geschlagen geben. Eine Niederlage, welche die Mannen von Headcoach Marc Reitmaier freilich schon im Rahmen des knapp drei Monate zurückliegenden, 2. Spieltages ereilte, die allerdings wiederum exakt den Bogen spannt, der den Frohnlachern reichlich Hoffnung für das bevorstehende Aufeinandertreffen machen sollte. Während die unterfränkischen Bezirkshauptstädter nämlich eben jenen Kickern vom Main damals mit 1:2 unterlagen, schossen sich Kapitän Christopher Autsch und Kollegen dagegen jüngst im Vergleich mit genau diesem SVE den eigenen Frust von der Seele.
"Die Chancenverwertung war dabei unser großes Plus", konnte sich Müller im Rahmen des betreffenden 5:0-Erfolges endlich einmal auf die Abschlussstärke seiner Offensive verlassen, die ihren Torriecher in dieser Runde doch phasenweise bereits verloren zu haben schien.
Ähnlich konsequent wird der "blauweiße Angriff" um den zuletzt in zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen erfolgreichen Lukas Werner jedoch nun aber auch in Würzburg zu Werke gehen müssen. Die die bis dato ligaweit beste und unlängst mit dem regionalligaerfahrenen Joe Mensah zusätzlich aufgerüstete Defensivmannschaft soll überwunden werden. Allerdings wird der Gastgeber versuchen, seine Schotten dichtzumachen, um nach Ballgewinnen über den schon im Hinspiel mit einem Treffer und einer Vorlage glänzenden Adrian Istrefi selbst für Gefahr im gegnerischen Strafraum zu sorgen. In 17 Partien musste WFV-Keeper André Koob so nämlich auch nur 17 Mal hinter sich greifen, wobei im Gegensatz dazu schon magere 23 eigens erzielte Treffer für eine erstaunliche Punktausbeute von 28 Zählern genügten. Diese Bilanz katapultierte den Traditionsclub zwischenzeitlich auf Rang sechs des Klassements. "Allerdings hatte ich die Unterfranken bereits zu Saisonbeginn auf dem Zettel", erinnert sich Müller an die sensationelle Aufholjagd der Würzburger im Schlussspurt der Vorsaison sowie an die weiteren Sommertransfers der sportlich verantwortlichen von der Mainaustraße.
Im ersten Match dieser Spielzeit gewannen die Zellerauer auch gleich deutlich mit 3:0 im Coburger Land, wobei die Wischi-Elf an jenem Nachmittag im Juli zumindest vor der Pause ordentlich mithielt.
"Die zuletzt vier Punkte haben uns allerdings wahnsinnig gut getan, weshalb es nun unser nächstes Ziel ist, die rote Laterne bis zur Winterpause abzugeben", peilt Müller daher ein Remis in Würzburg an. Der VfL will auf der zuletzt eingeschlagenen Überholspur bleiben und auf diese Weise den lediglich noch drei Zähler entfernten Tabellenvorletzten aus Haibach weiter unter Druck setzen.

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