Höchstadt a. d. Aisch

Aufgefischt

Waltraud Enkert V on weitem könnte man meinen, dass sich jemand künstlerisch betätigt hat vor der Friedhofsmauer in Höchstadt. Doch wer genauer hinschaut, e...
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Waltraud Enkert

V on weitem könnte man meinen, dass sich jemand künstlerisch betätigt hat vor der Friedhofsmauer in Höchstadt. Doch wer genauer hinschaut, erkennt eher das Gegenteil: Es sind Hundekothaufen, mit roter Farbe markiert.
Gerhard Winkler, städtischer Mitarbeiter, hat Farbe angelegt. Und 20 bis 30 solcher Häufchen angesprüht. Denn er kann ein Lied davon singen - öfter als einmal ist er schon hineingetreten. Man kann sich vorstellen: Das ist keine lustige Angelegenheit. Seine Aktion soll Friedhofsbesucher über die Weihnachtstage warnen - nicht, dass sie mit stinkendenzigen Schuhen heimkommen.
"Eine Schweinerei" findet auch Adolf Stingl, der gerade aus dem Friedhof kommt, die Hinterlassenschaften. Gleichwohl betonen beide, dass nicht alle Hundehalter so rücksichtslos sind. Einer kommt gerade mit zwei weißen Vierbeinern daher. Mit roten Müllbeuteln in der Hand. Natürlich nutzt er den aufgestellten Hundekotbehälter. So kurz vor dem neuen Jahr: Wie wär's mit einem guten Vorsatz für jene, die beim Gassigehen die Hundekotbeutel noch nicht nutzen?
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