Ebensfeld

Auf der Erfolgswelle weiter reiten

landesliga NOrdwest  Die Ebensfelder erwarten allerdings mit dem TSV Kleinrinderfeld den Tabellenzweiten.
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Kevin Popp erzielte vor einer Woche den Siegtreffer für die Ebensfelder. Im Hinspiel holte er in Kleinrinderfeld einen Elfmeter, der zum zwischenzeitlichen 1:1 führte, heraus.  Foto: Wolfgang Zink
Kevin Popp erzielte vor einer Woche den Siegtreffer für die Ebensfelder. Im Hinspiel holte er in Kleinrinderfeld einen Elfmeter, der zum zwischenzeitlichen 1:1 führte, heraus. Foto: Wolfgang Zink
Ebensfeld — Wenn der TSV Ebensfeld (16.) am kommenden Sonntag um 14 Uhr vor heimischer Kulisse in der Fußball-Landesliga Nordwest auf den TSV Kleinrinderfeld (2.) trifft, will man an die zuletzt so erfolgreichen Auftritte anknüpfen und womöglich gleich für die nächste Überraschung sorgen. Die Favoritenrolle hat aber zweifellos der Meisterschaftsmitfavorit aus Unterfranken.
Dennoch machen die letzten beiden Siege den Ebensfeldern durchaus Mut und zeigen, dass der TSV endgültig in der neuen Liga angekommen ist. Beim 2:1-Sieg in Neustadt/Aisch (10.) waren die Mannen von Trainer Klaus Gunreben dem Gegner phasenweise sogar spielerisch überlegen und gewann, trotz des späten Siegtreffers durch den kaum zu bändigenden Kevin Popp (90.), verdient. "Wir hätten das Spiel schon früher zu unseren Gunsten entscheiden können, haben aber zahlreiche Konterchancen vergeben", nannte Gunreben den Sieg verdient und fügt an: "Wir standen auch defensiv sehr gut und haben Neustadt, neben dem Fernschusstor, nur einen weiteren gefährlichen Fernschuss zugelassen."
In der Tat wirkt der TSV Ebensfeld nach seiner Verletzungsmisere, die den Aufsteiger vor allem zu Saisonbeginn kräftig traf, absolut konkurrenzfähig und setzte sich somit auch in der Tabelle durch die beiden Siege knapp vor den Hauptkonkurrenten VfL Frohnlach II (17.) auf den gewünschten Relegationsplatz. Möglicherweise könnte dieser Platz auch schon jetzt gesichert sein, da sich die Anzeichen verdichten, dass der TSV Neustadt/Aisch nach der Saison freiwillig eine Liga tiefer an den Start geht. Steigt auch noch der VfL Frohnlach aus der Bayernliga ab, müsste auch die "Zweite" runter.
"Wir wollen uns den Relegationsplatz sportlich verdienen", will Gunreben von diesen Spekulationen nichts wissen. Primär sollte sich der TSV Ebensfeld ohnehin mit dem kommenden Gegner beschäftigen, denn da kommt mit dem TSV Kleinrinderfeld eine richtige Spitzenmannschaft nach Ebensfeld. Seit sieben Spielen sind die Unterfranken nunmehr ungeschlagen und holten in diesem Zeitraum 19 von möglichen 21 Punkten.
Das Hinspiel konnte der Favorit, wenn auch knapp, mit 2:1 für sich entscheiden. "Wir haben in Kleinrinderfeld vielleicht unser bestes Spiel der Hinrunde gespielt und mussten uns erst in Unterzahl geschlagen geben", erinnert sich Gunreben. Eine derartige Topleistung wird nun aber erneut vonnöten sein, um gegen die mit Ausnahmespielern nur so gespickte Kleinrinderfelder Mannschaft bestehen zu können.


54-Jähriger im TSV-Tor

Zu einer beachtlichen Premiere kommt es indes auf der Ebens-felder Torwartposition. Da neben Heiko Brückner auch Andre Mantel verletzt ausfällt, wird der 54-jährige Karlheinz Heimrath sein Debüt geben. Berg
TSV Ebensfeld: Bablitschky, Heimrath - Alt, Ammon, Popp, B. Quinger, C. Quinger , Eideloth, Degel, Scheler, Kremer, Ziegelhöfer, Häublein, Stölzel (?), Dierauf, Grünert, Vogt

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