Kulmbach

Auf den Spuren der Katastrophe von 1553

Kulmbach — Zur Erinnerung an den sogenannten "Konraditag" laden die Freunde der Plassenburg für kommenden Donnerstag, 26. November, um 19.15 Uhr zu einer abendlichen Stadtführung d...
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Der zeitgenössische Holzschnitt des Künstlers Hans Glaser aus Nürnberg zeigt das brennende Kulmbach am 26. November 1553 und die noch unzerstörte Plassenburg über der Stadt mit den schwarz-weißen Hohenzollernfahnen.  Repro: Holger Peilnsteiner
Der zeitgenössische Holzschnitt des Künstlers Hans Glaser aus Nürnberg zeigt das brennende Kulmbach am 26. November 1553 und die noch unzerstörte Plassenburg über der Stadt mit den schwarz-weißen Hohenzollernfahnen. Repro: Holger Peilnsteiner
Kulmbach — Zur Erinnerung an den sogenannten "Konraditag" laden die Freunde der Plassenburg für kommenden Donnerstag, 26. November, um 19.15 Uhr zu einer abendlichen Stadtführung durch Kulmbach ein. Dabei wird der Plünderung und Zerstörung der Stadt Kulmbach im Bundesständischen Krieg gedacht, die am 26. November 1553 ihren traurigen Höhepunkt erreichte.
Durch das nächtliche Kulmbach laufend wird Holger Peilnsteiner von den Freunden der Plassenburg zurück in die Zeit vor 463 Jahren führen, als bei schlechtem Wetter die Stadt nach der zweiten Belagerung des Jahres 1553 durch einen Sturmangriff fiel. Neben der Geschichte der Belagerung zeigen die Freunde der Plassenburg auch die Schauplätze der Kriegsereignisse in Kulmbach und erläutern, wie es damals überhaupt zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie es der Bevölkerung dabei ergangen sein musste. Wer nicht erschlagen wurde, verhungerte, als die Feinde alle Nahrungsmittel raubten. Im Anschluss laden die Freunde der Plassenburg die Teilnehmer der Konradiführung in den Hof des Langheimer Amtshofes zu wärmenden Getränken und Plätzchen ein. Die Führung beginnt um 19.15 Uhr an der Treppe vor dem Rathaus, zu der Mitglieder, Bevölkerung und Gäste herzlich willkommen sind. Die Teinahme ist frei. red







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