Haßfurt

Armenierin spricht beim Herrenhofbund über ihre Heimat

Zu einem interessanten Vortrag über Armenien lädt der Herrenhofbund die Öffentlichkeit für den Montag, 10. Juli, um 19.30 Uhr in den Nebenraum des Hotels de...
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Mariam Martirosyan berichtet in Haßfurt aus ihrer Heimat unter dem Titel "Armenien - ein unbekanntes Land im Kaukasus".  Foto: sw/pr
Mariam Martirosyan berichtet in Haßfurt aus ihrer Heimat unter dem Titel "Armenien - ein unbekanntes Land im Kaukasus". Foto: sw/pr
Zu einem interessanten Vortrag über Armenien lädt der Herrenhofbund die Öffentlichkeit für den Montag, 10. Juli, um 19.30 Uhr in den Nebenraum des Hotels der "Alten Schule" ein. Der Herrenhofbund ist der Verein der Förderer und Freunde und der ehemaligen Schüler des Haßfurter Regiomontanus-Gymnasiums. Mariam Martirosyan aus Yerewan, die sich zu einem Besuch in Deutschland aufhält, wird über ihr Heimatland berichten.
Die Armenier sind ein jahrtausendealtes Kulturvolk, das an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident beheimatet ist und in der Antike ein Königreich von großer Bedeutung besaß. Die Armenier sind stolz darauf, bereits im Jahr 301 das Christentum als Staatsreligion angenommen zu haben. Allerdings hat das armenische Volk immer wieder unter Verfolgung leiden müssen. Wenn auch das armenische Volk über Jahrtausende hinweg - nicht zuletzt auch aufgrund seiner eigenen Sprache und der eigenen armenisch-apostolischen Kirche - überlebt hat, war es den Armeniern in den letzten Jahrhunderten selten vergönnt, in einem eigenen Staat zu leben.


Persönliche Erlebnisse

Alle Interessenten, nicht nur Mitglieder des Herrenhofbundes, sind willkommen, sich bei dem Vortrag von Mariam Martirosyan in ein unbekanntes Land mit all seinen Facetten und vor allem mit persönlichen Eindrücken und Erlebnissen aus erster Hand entführen zu lassen. Mariam Martirosyan ist in dem kleinen Dorf Archis in den Bergen des Kaukasus aufgewachsen, wo sie schon in der Volksschule die Liebe zur deutschen Sprache, Kultur und Literatur entdeckt hat. Inzwischen lebt sie in Yerewan und befindet sich nach ihrem Bachelorabschluss in Germanistik aktuell in einem Masterstudiengang für "Internationale Literaturwissenschaften". Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet Mariam Martirosyan als Führerin für deutsche Gruppen im Nationalmuseum für armenische Geschichte. sw
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