Lichtenfels

Arbeit für 400 Behinderte

Mit einem "Tag der offenen Tür" stellten sich die Werkstätten St. Joseph am Eichenweg 5 und 10 der Öffentlichkeit vor. Die Veranstaltung gewährte einen Einb...
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Die Ehrengäste schauten sich in der Fertigungshalle um. Foto: privat
Die Ehrengäste schauten sich in der Fertigungshalle um. Foto: privat
Mit einem "Tag der offenen Tür" stellten sich die Werkstätten St. Joseph am Eichenweg 5 und 10 der Öffentlichkeit vor. Die Veranstaltung gewährte einen Einblick in den vielfältigen Arbeitsalltag der behinderten Menschen und in die Leistungsfähigkeit der Einrichtung.
In den Werkstätten St. Joseph werden Menschen mit Behinderung gefördert und beschäftigt, die wegen Art oder Schwere der Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht tätig werden können. Die Werkstätten sind eine gemeinnützige GmbH, deren Träger die Caritas und die Regens-Wagner-Stiftung sind. Die Standorte der Betriebsstätten sind in Burgkunstadt, Neuensee und in Lichtenfels, wo insgesamt etwa 400 behinderte Menschen beschäftigt sind, davon arbeiten alleine 190 in Lichtenfels. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren. Unter anderem waren dies Landrat Christian Meixner, Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner und Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner.
Werkstattleiter Gerhard Großmann führte durch die Einrichtung. Das Arbeitsangebot sei vielfältig, es gebe Arbeit in diversen Montagegruppen, in der Metallabteilung, im Garten, in der Hauswirtschaft sowie auf Außenarbeitsplätzen. Die Werkstätten arbeiteten hauptsächlich als Zulieferer für die Auto-, Solar- und Kinderwagenindustrie. Stammkunden wie die Firmen Smia, Schiel und IBC Solar zeigten, dass die Kunden mit der Qualität der Arbeit zufrieden sind. Die Qualität der Arbeit werde durch die Motivation und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten sichergestellt. Die eigene Arbeitsleistung nehme bei den Beschäftigten einen hohen Stellenwert ein. Neben der Beschäftigung böten die Werkstätten auch arbeitsbegleitende Maßnahmen an. Ausgleichsangebote im musischen, sportlichen und hauswirtschaftlichen Bereich fänden im 14-tägigen Rhythmus statt. Daneben würden auch Tagesausflüge und Wochenfreizeiten angeboten.
Das Rahmenprogramm wurde durch die werkstatteigene Gesangs- und Gymnastikgruppe sowie einen Alleinunterhalter gestaltet. red

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