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Herzogenaurach

Ansehen der Imker steigt

Der Imkerverein Herzogenaurach und Umgebung feierte den Jahresabschluss in der Gaststätte Gumbrecht in Obermembach. Der Vorsitzende Klaus Becker zeigte sich vor allem erfreut darüb...
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Klaus Becker (4. v. l.) führte Mitglieder und Gäste, unter anderem Youssef Allouch (l.) aus der Familie des Vereinsgründers Dr. Walther und Renate Schroff (2. v. l.) durch das Imkermuseum im Dachgeschoss des Vereinslokals. Foto: privat
Klaus Becker (4. v. l.) führte Mitglieder und Gäste, unter anderem Youssef Allouch (l.) aus der Familie des Vereinsgründers Dr. Walther und Renate Schroff (2. v. l.) durch das Imkermuseum im Dachgeschoss des Vereinslokals. Foto: privat
Der Imkerverein Herzogenaurach und Umgebung feierte den Jahresabschluss in der Gaststätte Gumbrecht in Obermembach. Der Vorsitzende Klaus Becker zeigte sich vor allem erfreut darüber, dass in letzter Zeit einige junge Frauen trotz Familie und kleinen Kindern den Weg zur Imkerei und zum Verein gefunden haben.
Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff (SPD) würdigte in ihrem Grußwort den 1891 gegründeten Verein als einen der traditionsreichsten Vereine in der Stadt. Die 62 Mitglieder, die 350 Bienenvölker betreuen, würden einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten.
Mit dem Projekt "Imkern auf Probe", bei dem Anfänger von einem Paten betreut und unterstützt werden, will der Verein weitere Menschen an die Imkerei heranführen und somit den Grundstein für ein - vor allem für die Natur - wertvolles Hobby legen. Bienen nehmen eine einzigartige Stellung ein, denn ohne sie wäre unsere Flora und Fauna nicht möglich. Renate Schroff zeigte sich erstaunt und erfreut, dass auch die Firma Adidas eine Vorliebe für die Imkerei entwickelt hat und dem Imkerverein an der Herzo Base ein Grundstück für die Errichtung des Zeidlerhauses "World of Bees" zur Verfügung stellte, das im Juli dieses Jahres eröffnet wurde. Klaus Becker habe es als "Motor des Vereins" erreicht, dass die Imkerei einen hohen Stellenwert auch in der Stadtverwaltung erreicht hat. So werde bei neuen Anpflanzungen auf eine bienenfreundliche Artenvielfalt Wert gelegt. Bei offiziellen Anlässen überreicht die Stadt regelmäßig ein Glas Honig an Stelle von Blumen.
Becker zeigte sich mit der Honigernte dieses Jahres zufrieden. Er beglückwünschte Gerhard Schuh aus Dörflas zu seiner Auszeichnung bei der Honigprämierung. Sein Honig hat auf der diesjährigen Honigbewertung, die alljährlich bayernweit durchgeführt wird, die höchstmögliche Bewertung 1A erhalten. Diese Bewertung wird vergeben, wenn alle Kriterien zu 100 Prozent erfüllt sind. red
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