Gerach

Angebote und Perspektiven in Gerach stimmen

Zwar hat Gerach als kleinste Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft die 1000-Einwohner-Marke längst unterschritten, dennoch bietet der Ort mit seinem funkt...
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Zwar hat Gerach als kleinste Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft die 1000-Einwohner-Marke längst unterschritten, dennoch bietet der Ort mit seinem funktionierendem Gemeinwesen für seine Bewohner eine Vielzahl von Angeboten und Perspektiven. So stellte Bürgermeister Gerhard Ellner (SPD) in seinem Kurzbericht in der Gemeinderatssitzung zufrieden fest, dass die Faschingsveranstaltungen der Geracher Vereine in diesem Jahr wieder sehr gut besucht waren. Auch der Kinderfasching des Kindergartens befand sich wieder im Aufwind.
Bei einem Ortstermin des Gemeinderates im Saal der Laimbachtalhalle wurde festgelegt, dass die Küche im ehemaligen Barraum untergebracht wird. Die Dritte Bürgermeisterin, Michaela Batz (CSU), und Petra Schmitt (CSU) stellen dabei ein Konzept auf, wie die Küche eingerichtet wird.
Teurer als erwartet wird hingegen der Umbau der Wielandhalle für die Feuerwehr. Gerhard Ellner teilte mit, dass nach einer Besichtigung durch einen Architekten und einen Sachverständigen die Dachkonstruktion aus Gründen der Statik komplett erneuert werden müsste. Die Kosten wurden dabei auf circa 600 000 Euro geschätzt.


Vorerst keine Ladesäule

Auch der Gemeinderat Gerach beschäftigte sich mit der Errichtung einer Ladesäule für Elektromobile, wie dies das Elektromobilitätskonzept des Landkreises vorsieht. Im Grundsatz gut befand der Gemeinderat diese Planungen. Angesichts der Tatsache, dass bislang nur ein Elektromobil in der Gemeinde Gerach im Einsatz ist, sei die Einrichtung einer solchen Ladesäule derzeit nicht notwendig. Sollten in Gerach in Zukunft weitere Elektromobile zum Einsatz kommen, will man über die Einrichtung einer solchen Ladesäule erneut beraten.
Schwierig gestaltet sich die Vermarktung der firmeneigenen Bauplätze der Firma Wieland im Bereich Grubenweg/Reckendorfer Weg. So wurde dem Antrag der Firma Wieland zugestimmt, zwei Bauplätze mit einer Größe von 1485 und 1374 Quadratmetern zu teilen, dass jeweils zwei Bauplätze entstehen. Ein dritter Bauplatz mit 969 Quadratmetern könne mit einem Doppelhaus bebaut werden. Notwendig ist nun ein Bebauungsplanänderungsverfahren. Die Kosten der Änderungsplanung trägt die Firma Wieland in Bamberg.
Sascha Günther (CSU) informierte den Gemeinderat, dass er wieder zwei Projekte zur Förderung durch die Firma Bosch beantragt hat. Mit jeweils 500 Euro soll die Einrichtung der Küche in der Laimbachtalhalle und ein Buswartehäuschen im Ortsteil Mauschendorf unterstützt werden.
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