Kronach

Am Ziel hat sich nie etwas geändert

D ie Signale waren eindeutig; die Entscheidung demnach wenig überraschend. Nachdem potenzielle Mitbewerber wie Jens Korn oder Gerhard Wunder nicht zur Verfügung standen, ein intern...
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D ie Signale waren eindeutig; die Entscheidung demnach wenig überraschend. Nachdem potenzielle Mitbewerber wie Jens Korn oder Gerhard Wunder nicht zur Verfügung standen, ein interner Machtkampf ausgeschlossen war, musste die Wahl zwangsläufig auf Klaus Löffler fallen. Er führt seine Heimatgemeinde seit 2002 mit großem Erfolg, wartet immer wieder mit neuen Ideen auf und treibt Projekte zielstrebig voran. Dabei ist er niemand, der sich in der Welt der Kommunalpolitik mit polemischen Aussagen profilieren will. Ihm geht es stets um die Sache, um das Wohl der Bürger, man möchte schon sagen, es geht ihm um eine ehrliche Politik. In Steinbach ist diese Art sehr gut angekommen. Die Zustimmung von knapp 99 Prozent der Wähler bei der Bürgermeisterwahl im vergangenen Jahr ist ein eindrucksvoller Beleg dafür. Dass Klaus Löffler 2016 den nächsten Schritt machen will, ist nachvollziehbar. Nach 14 Jahren des kreativen Schaffens als Bürgermeister könnte eine Zeit des Verwaltens in den Vordergrund rücken. Doch Klaus Löffler ist mehr ein Gestalter als ein Verwalter. Die Kandidatur auf dem Weg zu einer neuen Herausforderung erscheint deshalb nur logisch.
Aber nicht nur in Steinbach haben die Wähler die Leistungen Löfflers honoriert. Bei der Kreistagswahl 2014 erzielte er mit rund 30 000 Stimmen das beste Ergebnis von allen Bewerbern. Schon da zeichnete sich ab, dass Klaus Löffler bei der Landratswahl 2016 eine wichtige Rolle einnehmen könnte. Und so war es auch nicht sonderlich überraschend, als ihn sein Kreisvorsitzender Jürgen Baumgärtner 2014 als stellvertretenden Landrat quasi in Position bringen wollte. Dass er mit diesem Vorhaben an der eigenen Basis gescheitert war, mag überrascht haben. Geschadet hat es aber letztlich niemandem.
Baumgärtner ist nie von seinem anfänglichen Ziel abgewichen. Schon bei seinem Antritt als Kreisvorsitzender hat er betont, es als wichtigste Aufgabe anzusehen, den Landratsposten nach dem Weggang von Werner Schnappauf 1998 für die CSU zurückzugewinnen. Dafür braucht er zwingend einen starken Kandidaten. Und den hat er mit Klaus Löffler zweifelsohne gefunden.


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