Lichtenfels

Als abstraktes Abbild des historischen Stadtkerns gestaltet

Der Floriansbrunnen der Stadt wurde im Zuge der Neuordnung und Neugestaltung des Marktplatzes in den Jahren 1998 und 1999 als dreiteilige Wasserspielanlage ...
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Stadtbaumeister Graßinger, Bürgermeister Hügerich und Steinbildhauer Werner am neu gestalteten Floriansbrunnen Foto: Stadt Lichtenfels
Stadtbaumeister Graßinger, Bürgermeister Hügerich und Steinbildhauer Werner am neu gestalteten Floriansbrunnen Foto: Stadt Lichtenfels
Der Floriansbrunnen der Stadt wurde im Zuge der Neuordnung und Neugestaltung des Marktplatzes in den Jahren 1998 und 1999 als dreiteilige Wasserspielanlage mit Kaskadenbrunnen, Wasserrinne und Wassereinlaufbecken errichtet.


Belebung des Stadtkerns

Diese Neuordnungsmaßnahme habe laut Pressemitteilung der Stadt in der Rückschau zu einer erheblichen Aufwertung des öffentlichen Raums beigetragen. Die Wasserspielanlage sorge für eine vielseitige Belebung des Stadtkerns und erfreue sich einer positiven Resonanz in der Bevölkerung.
Bereits in der Entwurfsplanung sollte sich das Wassereinlaufbecken durch eine besondere künstlerische Gestaltung hervorheben und damit die Einmündung Reitschgasse in den Marktplatz betonen. Die vertiefte Gestaltungsplanung wurde bis heute zurückgestellt.


Ausführung beschlossen

Mit dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 21. August 2014 wurde die Idee der Gestaltung des Einlaufbereichs wieder aufgegriffen und aktuell.
In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus und Wirtschaft am 11. Juni 2015 wurde der Vorschlag des Büros für Landschaftsarchitektur GmbH aus Bonn vom Ausschuss zur Ausführung beschlossen.
Der Vorschlag stellt die Installation eines Reliefs vor, welches den Brunneneinlauf begehbar macht und das Wasser auch erlebbar darstellt. Als Idee ist hier ein abstraktes Abbild des historischen Stadtkerns eingesetzt; durch die Gassen und Straßen strömt das Wasser.


Geräuschpegel gesenkt

Die künstlerische Umsetzung erfolgte durch die Steinbildhauerei Werner aus Schney, deren Vorschlag, die Granitblöcke auf einer Gitterkonstruktion zu installieren den Vorzug erhielt. Mit dieser Lösung konnte sowohl die Durchlaufwassermenge beibehalten als auch der Einlaufgeräuschpegel gesenkt werden.
Außerdem können Wartungsarbeiten der circa 2,5 Tonnen schweren Konstruktion nun relativ einfach vorgenommen werden. Die Regierung von Oberfranken fördert dieses Gestaltungsobjekt im Rahmen des Städtbauförderungsprogramms mit circa 60 Prozent der Gesamtkosten. red
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