Neufang

Aller Ehren wert

Mit einem dreitägigen Fest wird der Musikverein Neufang sein 50-jähriges Bestehen, das mit einem Kreismusikfest verbunden ist, vom 20. bis 22. Mai feiern. M...
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Zahlreiche aktive Blasmusikanten wurden bei der 50-Jahr-Feier des Musikvereins Neufang ausgezeichnet. Mit im Bild von rechts: Zweiter NBMB-Kreisvorsitzender Bruno Schnappauf, Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer, Vorsitzender Andreas Reißig und NBMB-Bezirksvorsitzender Werner Pöhner.
Zahlreiche aktive Blasmusikanten wurden bei der 50-Jahr-Feier des Musikvereins Neufang ausgezeichnet. Mit im Bild von rechts: Zweiter NBMB-Kreisvorsitzender Bruno Schnappauf, Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer, Vorsitzender Andreas Reißig und NBMB-Bezirksvorsitzender Werner Pöhner.
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Mit einem dreitägigen Fest wird der Musikverein Neufang sein 50-jähriges Bestehen, das mit einem Kreismusikfest verbunden ist, vom 20. bis 22. Mai feiern. Mit einem Festabend wurde das Fest jetzt eingeläutet, bei dem hohe Auszeichnungen und Ehrungen im Mittelpunkt standen. Im DJK-Sportheim hoben die Redner immer wieder die Liebe und das Engagement der Mitglieder des Musikvereins zur Blasmusik und zum Chorgesang hervor. "Musik ist die Sprache des Herzens, der Leidenschaft und der Engel" war hierbei der einhellige Tenor.
Die Blaskapelle und der gemischte Chor "Eintracht" - er ist dem Musikverein angeschlossen - hießen die Gäste musikalisch willkommen. Vorsitzender Andreas Reißig berichtete über wichtige Daten einer bewegten Vereinsgeschichte. "Nachweislich wird schon seit über 200 Jahren in Neufang musiziert", erklärte er. Allerdings habe es seinerzeit keine konkreten Vereinsstrukturen gegeben. Die Notwendigkeit, einen Musikverein zu gründen, sei erst in den 1960er Jahren erkannt worden. Schließlich hätten am 8. März 1966 auf Initiative des damaligen Ortsgeistlichen Johann-Baptist Schmitt 104 Personen den Musikverein ins Leben gerufen. Zeitgleich mit einem Wechsel an der Vereinsspitze im Jahr 1973 sei Ernst Müller neuer Dirigent geworden. Mit ihm erfolgte, laut Reißig, ein enormer Aufschwung im musikalischen Bereich. Nach knapp über 20-jähriger erfolgreicher Tätigkeit gab Müller 1994 die Leitung an Heinrich Föhrweiser, der heute noch Dirigent ist, weiter.


Erste Ansätze im Jahr 1923

Die Wurzeln des Chores gehen auf die Gründung im Jahre 1923 zurück. Allerdings mussten in der Folge aus Mangel an Sängern die Aktivitäten eingestellt werden. Aufwärts ging es bei den Sängern wieder ab 1972, als der Männerchor mit der seinerzeitigen Schola fusionierte und sich zum gemischten Chor "Eintracht" entwickelte. Drei Jahre später wurde dieser Chor in den Musikverein eingegliedert. Seit 1961 war Franz Föhrkolb der gesangliche Leiter. Abgelöst wurde er nach über 40 Jahren von Gerhard Föhrweiser, dem heutigen Dirigenten. Als Vorsitzender drückte ab 1973 Eugen Bätz 33 Jahre lang dem Musikverein eindrucksvoll den Stempel auf.
Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Wolfgang Müller, und der oberfränkische Bezirksvorsitzende des NBMB, Werner Pöhner, würdigten die Verdienste der Musiker und Sänger. Der Verein sei aufgrund seiner Aktivitäten inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. "Ihr seid ein intakter Verein mit vielen Idealisten", sagte Pöhner und lobte auch die Jugendarbeit, die den Fortbestand der Kapelle sichere.
Schirmherr, Bürgermeister und Landrats-Stellvertreter Gerhard Wunder sprach von einer 50-jährigen Erfolgsgeschichte. Michaela Matthes, die neue stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Coburg/Kronach/Lichtenfels, wies auf das im Oktober stattfindende gemeinsame Konzert mit den Neufangern aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Gesangvereins "Cäcilia" hin.
Glückwünsche und Präsente überbrachten Vertreter des DJK-SV Neufang, der Pfarrei St. Laurentius und zweier Kreditinstitute.
Im weiteren Verlauf des Festabends präsentierten sich die Blasmusiker und die Sänger von ihrer besten Seite. Sie präsentierten mehrere Musik- und Gesangstücke und begeisterten damit die Zuhörer. hf





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