Pinzberg

Alfons Eger will Mandat niederlegen

Alfons Eger (Die Chance) hat angekündigt, sein Mandat im Gemeinderat Pinzberg niederzulegen. In einem Brief an das Gremium und Bürgermeister Reinhard Seeber...
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Alfons Eger
Alfons Eger
Alfons Eger (Die Chance) hat angekündigt, sein Mandat im Gemeinderat Pinzberg niederzulegen. In einem Brief an das Gremium und Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) begründet Eger dies mit der "Zerstörung des unteren Wiesenttals im Gosberger Flur mit Einverständnis des Pinzberger Gemeinderats".
Eger führt in seinem Schreiben aus: "Der Referentenentwurf zur Ostspange hatte den hohen Eingriff in die Natur festgestellt und das Projekt in den weiteren Bedarf geschoben. Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU) und MdL Thorsten Glauber aus dem Gemeinderat nahmen daraufhin über ihre Parteikanäle Einfluss mit dem Ziel der Hochstufung der Ostspange."
Im Ergebnis habe das Bundeskabinett "die rein politische Entscheidung eines vordringlichen Bedarfs für diesen B 470-Neubau" getroffen, ohne dabei auf Ökologie und mehrheitliche Bevölkerungsmeinung Rücksicht zu nehmen. "Die Art und Weise, wie so ein Beschluss zustande kommt, ist nicht in Ordnung", klagt Eger.


Glauber: Projekt auch umsetzen

Gemeinderat Thorsten Glauber, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler (FW) im Bayerischen Landtag ist, kommentierte nach der Änderung des Bundesverkehrswegeplanes 2030 in der vergangenen Woche: "Durch politischen Druck ist es gelungen, die Ostspange der Südumfahrung Forchheim in den Vordringlichen Bedarf zu bekommen. Frei ist nun auch der Weg für die Ortsumfahrungen Oesdorf und Wimmelbach."
Mit dieser Weichenstellung erwarte er, Glauber, "dass das Staatliche Straßenbauamt Bamberg umgehend mit den Vorbereitungen für die einzelnen Projekte beginnt. Ziel muss es sein, nicht nur Planung und Baureife herzustellen, sondern die Projekt auch umzusetzen".
Die inzwischen 40-jährige Geschichte der Südumgehung Forchheim müsse laut Glauber für alle Beteiligten, auch auf kommunaler Ebene, Ansporn sein, die nun freigegebenen Vorhaben zügig in Angriff zu nehmen und bis 2030 zu verwirklichen. red


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