Lichtenfels

Aero-Club führt Landesliga an

Lichtenfels — Zum Auftakt der Landesliga-Saison der Segelflieger gab es nur zufriedene Gesichter bei den Piloten des Lichtenfelser Aero Clubs. Die erste von 19 Wochenendrunden war ...
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Jan Kretzschmar beim Zielanflug auf Nitra Foto: pr
Jan Kretzschmar beim Zielanflug auf Nitra Foto: pr
Lichtenfels — Zum Auftakt der Landesliga-Saison der Segelflieger gab es nur zufriedene Gesichter bei den Piloten des Lichtenfelser Aero Clubs. Die erste von 19 Wochenendrunden war vom Flugwetter und den erflogenen Leistungen gleich ein Knaller. Flüge von 600 bis 700 km und Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h standen auf der Ergebnisliste, was im Rundenergebnis mit 300,60 Punkten Rang 2 einbrachte.
Das zweite Flugwochenende war dagegen von widrigem Wetter gekennzeichnet. Am Ende gab es trotzdem zufriedene Gesichter bei den Lichtenfelser Piloten. Mit 206,21 Punkten erreichte man Rang 4 in der zweiten Runde und konnte damit sogar vor den Teams aus Eichstätt, Moosburg und Fürth vorübergehend die Tabellenführung übernehmen.

Zum Auftakt siegt Regensburg

Tagessieger des ersten Flugtages wurde mit zwei Punkten Vorsprung das Team des LSV Regensburg mit dem mehrfachen Weltmeister Michael Sommer an der Spitze. Das Lichtenfelser Trio Jan Kretzschmar, Gerd Peter Lauer und Markus Reuß erzielte im zweieinhalbstündigen Wertungsfenster folgende Durchschnittsgeschwindigkeiten: Lauer kam mit der LS 8 auf 114,35 km/h, Kretzschmar auf dem gleichen Flugzeugtyp auf 108,6 km/h und Markus Reuß auf der LS 4 auf 92,97 km/h.

Wetterfenster brachte Rang 4

In der zweiten Runde mussten sich die Piloten des Aero Club Lichtenfels mit Flügen von 200 km bis 260 km und niedrigen Schnittgeschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 73 km/h zufrieden geben. Gerade noch rechtzeitig öffnete sich zum Nachmittag ein ca. 50 km schmales, gerade so eben fliegbares Wetterfenster, das von Kronach bis in die Gegend von Rothenburg ob der Tauber reichte. Nahezu drei Stunden kämpften Jan Kretzschmar, Stefan Bohlius und Gerd Peter Lauer ums Obenbleiben. Im Zickzack Kurs flog man zwischen den Schauerstaffeln durch. Im zweieinhalbstündigen Wertungsfenster kam Jan Kretzschmar von Burg Feuerstein aus startend mit dem doppelsitzigen Arcus des Landesverbandes auf 83,49 km/h. In Lichtenfels starteten Gerd Peter Lauer, der mit der LS 8 einen Schnitt von 73,12 km/h erzielte, und Stefan Bohlius mit der Vereins-LS 8 (65,38 km/h).

Nachwuchs

Nachwuchspilot Jan Kretzschmar flog während des Landesligaauftakts beim Pribina-Cup in Nitra (Slowakei) gegen starke Gegner auf Rang 16. red
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