Lichtenfels

Aero-Club Lichtenfels sichert den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga

Die letzten Runden in der 2. Segelflug-Bundesliga gestalteten sich symptomatisch für die gesamte Saison. Mit bescheidenen Flugbedingungen in kleinen Wetterf...
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Konzentration vor einem Wertungsflug. Im Cockpit Nachwuchspilot Philipp Lauer beim Fluglager in Klix/Oberlausitz. Foto: privat
Konzentration vor einem Wertungsflug. Im Cockpit Nachwuchspilot Philipp Lauer beim Fluglager in Klix/Oberlausitz. Foto: privat
Die letzten Runden in der 2. Segelflug-Bundesliga gestalteten sich symptomatisch für die gesamte Saison. Mit bescheidenen Flugbedingungen in kleinen Wetterfenstern mussten sich die Lichtenfelser Piloten auch in den drei letzten der insgesamt neunzehn Runden zufrieden geben. Rundenplatzierungen im Mittelfeld lieferten jedoch noch wichtige Punkte für den Klassenerhalt.


Schnelle Flüge blieben aus

Brachte in der vergangenen Saison der Aufenthalt Anfang August im Fluglager in Klix noch die notwendigen Punkte für den Aufstieg, so blieben die weiten und schnellen Flüge in diesem Jahr leider aus. Ausgerechnet in diesem Zeitraum war das Segelflugwetter zu Hause in Oberfranken deutlich besser als in der Oberlausitz, so dass die daheimgebliebenen Piloten, wie Hubert Kluger und Wolfram Bartsch, die Punkte einfliegen mussten.
In der Abschlussrunde 19 flog das Juniorenteam Jan Kretzschmar, Patric Rießner und Philipp Lauer im Rahmen des D-Kader-Nachwuchstrainings mit Tagesrang 12 noch neun wertvolle Punkte für die Wertung ein. Für Philipp Lauer endete der Flug jedoch nach langem Kampf ums Obenbleiben mangels Thermik vorzeitig auf einem Stoppelfeld bei Höchstadt.
Im Rückblick auf die erste Saison in der 2. Segelflug Bundesliga konnte am Ende jedoch mit großem Einsatz der gesamten Mannschaft und Ausnutzen aller fliegbaren Wertungstage das am Anfang des Jahres ausgegebene Ziel Klassenerhalt gesichert werden. Mit Rang 13 platzierte sich das Team des Aero Clubs Lichtenfels nach neunzehn spannenden Rennen auf einer zufriedenstellenden Platzierung im vorderen Mittelfeld der 30 teilnehmenden Mannschaften aus ganz Deutschland.


Club hofft auf besseres Wetter

Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegte der HAC Hamburg vor dem LSV Gifhorn, dem Aero Club Berlin und dem FC Eichstätt.
Für die kommende Saison hoffen die Liga-Piloten des Aero Club Lichtenfels auf homogenere und gut fliegbare Wetterbedingungen und streben wieder eine Platzierung im vorderen Mittelfeld an. red

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