Schwingen

Adolf Müller war Gastgeber für viele Stars

Diesmal kündigte es sich schon draußen an: Vor dem Tanzpalast Schwingen lag ein roter Teppich, eingerahmt von Fackeln. Drinnen feierte man den 75. Geburtsta...
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Adolf Müler (vorne, mit Geschenk) im Kreise von Gratulanten, zu denen auch Bürgermeister Harald Hübner gehörte. Foto: Horst Wunner
Adolf Müler (vorne, mit Geschenk) im Kreise von Gratulanten, zu denen auch Bürgermeister Harald Hübner gehörte. Foto: Horst Wunner
Diesmal kündigte es sich schon draußen an: Vor dem Tanzpalast Schwingen lag ein roter Teppich, eingerahmt von Fackeln. Drinnen feierte man den 75. Geburtstag von Adolf Müller, dem Hausherrn.
Generationen kennen ihn, viele Gäste lernten bei ihm die erste Liebe kennen, aus der nicht selten eine lebenslange Verbindung wurde. Seit 1949 gibt es in Schwingen diesen Treffpunkt der Jugend.
Adolf Müller, ein gebürtiger Schwingener, lernte Brauer bei Hölzel in Neudrossenfeld, arbeitete danach bei Maisel in Bayreuth und dann über 30 Jahre als Braumeister bei der früheren Kulmbacher Reichelbräu.
Er übernahm die elterliche Gastwirtschaft, baute das Lokal zu einem Dorado für weithin bekannte Kapellen und Bands aus. Er kommt ins Schwärmen, wenn er zurückdenkt an die Auftritte von Wolfgang Petry, Patrick Lindner, Pur, den Flippers oder den Paldauern. Unvergessen bleibt der Auftritt von Tutti-Frutti in den Siebzigerjahren. Die Oben-ohne-Show war ein Kracher auf dem flachen Land, sogar die Münchner Abendzeitung berichtete darüber.
Es sei schon eine anstrengende Zeit gewesen. An den Wochenenden sei er nie vor fünf Uhr früh ins Bett gekommen, erinnert er sich. Der 75-Jährige hat Neudrossenfeld überregional bekannt gemacht, der Gastwirt mit Leib und Seele zeichnet sich durch Organisationstalent, Geselligkeit und Gemeinsinn aus. Bürgermeister Harald Hübner nannte ihn einen Mann, der die Tradition pflegt. hw
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