Kerbfeld

Acht Bullen überlebten den verheerenden Brand in Kerbfeld

Kerbfeld — Nachdem noch am Freitagnachmittag davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Feuer in dem Aidhauser Gemeindeteil Kerbfeld alle Tiere in den drei Stallungen umgekommen...
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Beim Großbrand in Kerbfeld wurden Haus, Scheune und Stallungen ein Raub der Flammen.  Foto: News5/Herse
Beim Großbrand in Kerbfeld wurden Haus, Scheune und Stallungen ein Raub der Flammen. Foto: News5/Herse
Kerbfeld — Nachdem noch am Freitagnachmittag davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Feuer in dem Aidhauser Gemeindeteil Kerbfeld alle Tiere in den drei Stallungen umgekommen waren, hatte sich dies am Abend dann glücklicherweise doch nicht bewahrheitet, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg am Sonntag meldete. Nachdem die Löscharbeiten so weit fortgeschritten waren, dass man erstmals einen Blick in die Stallungen werfen konnte, stellte sich heraus, dass doch alle acht Bullen den Brand überlebt hatten.
Die Bullen wurden noch am Abend zu einem Bauern in Humprechtshausen gebracht. Dort kümmerte sich eine Veterinärin um die Tiere. Demnach kann die Zahl der verendeten Tiere auf 45 nach unten korrigiert werden. Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Schweine, von denen keines überlebt hat.
Die Feuerwehren waren am Wochenende noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Am Freitagnachmittag war mitten in Kerbfeld auf einem Hof Feuer ausgebrochen, was den Großeinsatz von nahezu 150 Feuerwehrleuten nach sich zog. Ein Feuerwehrmann zog sich leichte Verletzungen zu.
Nach wie vor gibt es keine Erkenntnisse zur Ursache des Brandes, dem zwei mit Heu gefüllte Scheunen zum Opfer gefallen waren. Eine dritte Scheune konnten die Retter erhalten, jedoch griff das Feuer auf den Dachstuhl des Wohnhauses über, der abbrannte. Der Schaden dürfte sich deutlich im sechsstelligen Bereich bewegen, sagt die Polizei. red
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