Kronach

Ab Juni Ausstellung über jüdische Familie

von unserer Mitarbeiterin  Veronika Schadeck Kronach — Die Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt hat 6000 Euro an den Aktionskreis Kronacher Synagoge gespendet. Zudem erhielt d...
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Spendabel zeigte sich die Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt. Foto: Veronika Schadeck
Spendabel zeigte sich die Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt. Foto: Veronika Schadeck
von unserer Mitarbeiterin 
Veronika Schadeck

Kronach — Die Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt hat 6000 Euro an den Aktionskreis Kronacher Synagoge gespendet. Zudem erhielt die Willi-Zaich-Stiftung 5000 Euro.
Unterstützt wird damit die Ausstellung "Die Bambergers", die vom 1. Juni bis 30. August in der Synagoge gezeigt wird. Anhand von über 200 Bildern und Beschreibungen soll die Geschichte der jüdischen Familie in Kronach aufgezeigt werden. Wie die Vorsitzende des Aktionskreises, Odette Eisenträger-Sarter, erläuterte, ist die weitverzweigte Familie Bamberger in vielerlei Hinsicht repräsentativ für die Geschichte der deutschen Juden.
Die Verantwortlichen hoffen, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Schüler und Jugendliche mit ihren Lehrern die Ausstellung besuchen werden. Der Beisitzer des Willi-Zaich-Stiftung, Eckhard Schneider, sprach gar von einer Stärkung des Geschichtsbewusstseins.
Gisela Zaich erinnerte daran, dass sie vor etwa drei Jahren einen Anruf eines Nachkommens der Familie Bamberger bekommen habe. Der Mann habe gefragt, ob der Aktionskreis Interesse am Bildmaterial über seine Vorfahren habe. Es sei interessant und mitunter auch aufregend gewesen, das gesamte Fotomaterial zu durchforsten.
Der Vorstand der Raiffeisen-Volksbank und Schatzmeister der Willi-Zaich-Stiftung, Georg Feder, sprach von einer anspruchsvollen Ausstellung, die ein Höchstmaß an persönliche Energie erfordere.
Sein Vorstandskollege Jürgen Möhrle regte an, "Die Bambergers" gar als Dauerausstellung der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Das sei angedacht, antwortete Odette Eisenträger-Sarter. Ihr Dank galt zudem Christian Porzelt, der die Bilder wissenschaftlich aufbereitet hat.



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