Kronach

ASC-Sportler bewältigen Ötztaler Radmarathon

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Der Herausforderung des Ötztaler Radmarathons stellten sich heuer auch (von links) Stefan Eckardt, Jens Oehlert und Matteo Ricupero vom ASC Kronach-Frankenwald. Foto: Thomas Geiger
Der Herausforderung des Ötztaler Radmarathons stellten sich heuer auch (von links) Stefan Eckardt, Jens Oehlert und Matteo Ricupero vom ASC Kronach-Frankenwald. Foto: Thomas Geiger
Kreis Kronach — Der Ötztaler Radmarathon ist eine Herausforderung für Rennradfahrer, der seit 1982 ausgetragen wird und als extrem schwierig gilt. Jedes Jahr versuchen Zehntausende, einen der 4000 Startplätze zu erhalten, die seit 2008 per Losverfahren vergeben werden. Die Länge beträgt 238 Kilometer bei über 5500 Höhenmetern. Die Fahrer benötigen zwischen rund sieben und 14 Stunden.
Heuer waren auch drei Radsportler des ASC Kronach-Frankenwald am Start und erreichten gesund und erschöpft das Ziel. Dies waren Jens Oehlert (11:56:54 Stunden), Stefan Eckardt (10:07:02) und Matteo Ricupero (11:02:49). Mit Thomas Beez war ein weiterer Sportler aus dem Landkreis Kronach am Start. Er benötigte 12:58:29 Stunden.
Der Radmarathon führte von Sölden über vier Pässe, nämlich den Kühtai-Sattel (+ 1200 Höhenmeter), den Brenner (+780), den Jaufenpass (+1130) und das Timmelsjoch (+1760) wieder zurück nach Sölden. Die Bedingungen waren perfekt. Beim Start um 6:45 Uhr hatte es angenehme 13 Grad. Es gab auch schon Minustemperaturen.
Extrem anstrengend für alle war die letzte Steigung zum Timmelsjoch (2509 Meter). Bis zu drei Stunden dauerte die Fahrt zum Gipfel, und das bei über 30 Grad. Vom Timmelsjoch ging es dann in rasanter Abfahrt mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h zum Zielort Sölden. tg




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