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LKR Coburg

ASB schreibt schwarze Zahlen

Coburg — Der ASB-Regionalverband Coburg befindet sich auf einem erfolgreichen Weg. Vorsitzender Hans-Joachim Lieb teilte bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit: "Wir sind vom U...
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Coburg — Der ASB-Regionalverband Coburg befindet sich auf einem erfolgreichen Weg. Vorsitzender Hans-Joachim Lieb teilte bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit: "Wir sind vom Umsatz her in Bayern klar die Nummer 1, vor dem ASB München, die allerdings 100 000 Mitglieder haben." Der Regionalverband Coburg hat 8000 Mitglieder. Damit liege Coburg zusammen mit Neustadt nach München und Nürnberg auf Platz drei, sagte Vorsitzender Lieb. Er betonte: "Wir expandieren weiter, haben inzwischen über 450 Mitarbeiter und schreiben weiter wie immer schwarze Zahlen." Die Expansion solle sich im Bereich Lichtenfels vollziehen. "Zusätzlich wollen wir den Verband in Richtung Lichtenfels ausdehnen und den Ortsverband Weismain mit seinen Mitgliedern übernehmen", kündigte Lieb an.
Mit den erwähnten über 450 Mitarbeitern gehöre der Regionalverband zu den 50 größten Arbeitgebern in Stadt und Landkreis Coburg. Kontinuierlich werde die Ausbildung erweitert. Der Ausbildungsleiterin Conny Florschütz und ihrem Team sprach Lieb ein großes Lob aus. Auch das erfolgreiche Modell des Hausnotrufes habe noch einmal zugelegt.
Der ASB Coburg bewältigte im vergangenen Jahr 680 Einsätze mit dem Rettungswagen und 2098 Einsätze mit dem Notarztwagen. 1657 Krankentransporte wurden gefahren und 72 Veranstaltungen im Sanitätsdienst betreut. Als Höhepunkt der ASB- Arbeit im vergangenen Jahr bezeichnete Vorsitzender Lieb das Projekt "Service Wohnen" oder betreutes Wohnen. Dieses werde derart gut angenommen, dass alle Wohnungen verkauft seien.
Bei allen positiven Situationen kam Lieb nicht umhin, auf den Pflegekräftemangel hinzuweisen. Um dem entgegenzuwirken, bilde der ASB sowohl im Heim als auch im ambulanten Bereich aus. Insgesamt 15 Ausbildungsplätze stünden momentan hier zur Verfügung.
Ein weiterer negativer Punkt ist das getrübte Verhältnis zum ASB-Kreisverband Coburg Land (Neustadt). Dieser Kreisverband fordere vom Regionalverband Coburg einen wesentlichen Teil der Rödentaler Mitglieder für sich ein, sagte Lieb und hielt bei der Mitgliederversammlung dagegen: Man könne nicht etwas einfordern, wo man sich im Vorfeld nicht eingebracht habe. Um das Verhältnis wieder ins Lot zu bringen, habe der Regionalverband vorgeschlagen, dem Kreisverband Coburg Land komplett den Bereich Sonnefeld-Weidhausen zuzusprechen, ohne zu prüfen, wer diese Mitglieder dort geworben habe. Dafür fordere der Regionalverband allerdings für sich gesamt Rödental ein. Der Kreisverband Coburg Land habe nun noch eine weitere Forderung gestellt: "Jetzt wollen sie Ebersdorf auch noch haben!", berichtete Lieb. Grund dieser Forderungen seien wohl unterschiedliche Gebietskarten. em



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