Nurn

Ämtertausch beim CSU-Ortsverband Nurn

Keine wesentlichen Veränderungen gab es bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Nurn in der Führungsriege. Während Vorsitzender Josef Schuberth und s...
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Keine wesentlichen Veränderungen gab es bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Nurn in der Führungsriege. Während Vorsitzender Josef Schuberth und sein Stellvertreter Manfred Vogler wiedergewählt wurden, tauschten der bisherige Schriftführer Jürgen Eckert und Kassier Markus Merkl lediglich ihre Ämter. Da auch Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Gerhard Wunder anwesend waren, entwickelte sich eine interessante Zusammenkunft. Beide standen Rede und Antwort und informierten über künftige Anliegen und Aufgaben.
Im Rückblick ging Schuberth auf die Landratswahl ein. Der damalige Kandidat Klaus Löffler stellte sich im August in Nurn vor. Wie Schuberth mitteilte, habe Löffler in Nurn ein Wahlergebnis von 68 Prozent erreicht. "Damit hat unser Ortsverband einen kleinen Beitrag zum Erfolg seiner Wahl geleistet."


Erneuerung "Berliner Ring"

Hinsichtlich des örtlichen Vereinslebens habe der Ortsverband unter anderem bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier die Verlosung organisiert. Beim Bericht aus dem Marktgemeinderat informierte Schuberth, dass die dringend notwendige Erneuerung des sogenannten "Berliner Rings" geprüft und eine Straßeninstandsetzung vom Gremium genehmigt worden sei.
Kassier Markus Merkl gab einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben. Die Prüfer Otto Deuerling und Hans-Kurt Mertens bestätigten die ordnungsgemäße Führung der Finanzen.
Bei den Neuwahlen erhielt das eingangs erwähnten Quartett das einmütige Vertrauen. Des Weiteren wurden gewählt: Delegierte Markus Merkl und Jürgen Eckert, Ersatzdelegierte Josef Müller und Helmut Deuerling, Kassenprüfer Otto Deuerling und Irene Förtsch.
Landrat Klaus Löffler dankte dem Ortsverband für die Unterstützung bei der Landratswahl. Die Ortsbegehung habe ihm gezeigt, dass sich die Nurner in der Dorfgemeinschaft eindrucksvoll einbringen und er vieles über die hier ehrenamtlich verrichteten Tätigkeiten erfahren konnte. Um die wertvollen Leistungen der Ehrenamtlichen zu würdigen, plane er vonseiten des Landkreises für diesen Personenkreis einen Empfang durchzuführen.


Nationalpark kann Chance sein

"Einen hohen Stellenwert hat für mich der Ausbau der Infrastruktur." Löffler wies unter anderem darauf hin, dass der Ausbau der Brücke von Steinwiesen nach Nurn im nächsten Jahr in Angriff genommen werden soll. Auch der Ausbau der Kreisstraße KC 16 von Nurn in Richtung Hubertushöhe sei in der Planung. Hier sollte die Umsetzung bis 2019 möglich sein. Bezüglich des derzeit heiß diskutierten "Nationalparks Frankenwald" meinte der Landkreischef, dass es eine Chance für die Region sein könne. Man müsse aber das Pro und Kontra sorgfältig und gründlich in einem vernünftigen Dialog prüfen. Es dürfe keine Verlierer geben.
Bürgermeister Gerhard Wunder sagte, dass im Rahmen eines Förderprogramms geprüft werde, ob die ehemalige Volksschule für Wohnungen umgebaut werden könne. Auch werde geprüft, ob ein Leerstand im Rahmen der "Nordostbayern Offensive" abgerissen werden kann, um eine Grünfläche zu gestalten.
Bei der Vorschau wies Schuberth vor allem auf die Bundestagswahl im September hin. "Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, einen guten Wahlkampf für die CSU zu führen." Hans Franz
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