Coburg

93:76-Heimsieg des BBC Coburg war nie ernsthaft in Gefahr

Mit einem ungefährdeten 93:76 (48:39)-Heimerfolg am Sonntagnachmittag gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen festigt der BBC Coburg seine Spitzenposition in ...
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Der gebürtige Sonneberger Fabian Franke - bester Spieler auf dem Parkett - macht sich entschlossen auf dem Weg zum Korb; rechts sein Mitspieler Kevin Eichelsdörfer (Nummer 25). Fotos: Timo Geldner
Der gebürtige Sonneberger Fabian Franke - bester Spieler auf dem Parkett - macht sich entschlossen auf dem Weg zum Korb; rechts sein Mitspieler Kevin Eichelsdörfer (Nummer 25). Fotos: Timo Geldner
Mit einem ungefährdeten 93:76 (48:39)-Heimerfolg am Sonntagnachmittag gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen festigt der BBC Coburg seine Spitzenposition in der 1. Basketball-Regionalliga Südost und bleibt auf Titelkurs.
Die BBC-Fans hatten den kurzzeitigen Schock nach Bekanntwerden der "Hacker-Affäre" um einen externen Eingriff in die Meldedaten der Coburger offenbar gut verdaut, denn die HUK-Coburg Arena war mit über 1100 Zuschauern erneut sehr gut besucht.


1100 Zuschauer wieder begeistert

Auch die Mannschaft zerstreute schnell alle Befürchtungen, die Ungewissheit ob eines möglichen Punktabzugs könnte negative Konsequenzen im Hinblick auf Leistung und Nervenkostüm nach sich ziehen. Vor allem Fabian Franke war sofort voll da: Der gebürtige Sonneberger erzielte bereits im Auftaktviertel elf Punkte und konnte von den Gästen zu keinem Zeitpunkt kontrolliert werden.
Am Ende standen für den in der Zone unglaublich effektiven Forward 26 Zähler und zehn Rebounds zu Buche. Als Franke mit seinem zweiten Foul auf der Bank Platz nehmen musste, sprangen Andere in die Bresche: Point Guard Eividas Molosciakas sammelte bis zur Pause elf Punkte - am Ende waren es 19 - und zog gegen physisch unterlegene Gegenspieler immer wieder erfolgreich zum Brett oder servierte mustergültig aus dem Pick-and-Roll für Sebastian Wyczisk. Kevin Eichelsdörfer mit einem spektakulären Dreier aus knapp neun Metern und Steffen Walde per akrobatischem Reverse-Layup sorgten für eine komfortable Pausenführung (48:39, 20.).
Nach dem Wechsel schafften die Gastgeber dann endgültig klare Verhältnisse. Durch aggressivere Verteidigung und besseres Ausboxen gestatteten sie dem Tabellenelften kaum noch zweite Wurfchancen und forcierten zahlreiche Ballverluste, aus denen eigene Schnellangriffe initiiert wurden.
Zudem lief der Ball jetzt flüssig durch die Coburger Reihen. Die schönste Kombination schloss Michael Herold aus der Ecke mit einem Distanzwurf ab, nachdem zuvor Jordan Burris seinem Kontrahenten das Spielgerät abgenommen und Walde hinter dem Rücken seinen Teamkollegen bedient hatte.
Leitershofen kämpfte sich durch Einzelaktionen des US-Amerikaners Joshua Hart zwar noch einmal zaghaft heran, wirklich in Gefahr bringen konnte die Truppe von Stefan Goschenhofer den Ligaprimus allerdings nicht mehr.


Durchschnaufen vor dem Triumph

Am bevorstehenden Wochenende sind die Vestestädter spielfrei, bevor am Samstag, 25. März um 19 Uhr die Reserve von Science City Jena in Oberfranken gastiert. Vielleicht kann dann tatsächlich bereits der Meistertitel gefeiert werden. mh


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