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Herzogenaurach

7500 Euro für Projekte im Heiligen Land

Seit Jahren lässt einer Gruppe von Herzogenauracherinnen um Ursula Fröhlich die Situation der nicht-israelischen Bevölkerung im Heiligen Land keine Ruhe. Durch zahlreiche Aktionen ...
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Ursula und ihr Sohn Peter Fröhlich übergaben die Spende an Schwester Ruth Reißig. Foto: Manfred Welker
Ursula und ihr Sohn Peter Fröhlich übergaben die Spende an Schwester Ruth Reißig. Foto: Manfred Welker
Seit Jahren lässt einer Gruppe von Herzogenauracherinnen um Ursula Fröhlich die Situation der nicht-israelischen Bevölkerung im Heiligen Land keine Ruhe. Durch zahlreiche Aktionen konnten 7500 Euro an Schwester Ruth Reißig von den Maria-Ward-Schwestern überreicht werden, die das Geld für Projekte im Heiligen Land weiterleitet.
Schwester Ruth Reißig hatte lange Jahre als Oberin der Maria-Ward-Schwestern an der Aurach gewirkt und war dann an die deutsche Schmidt-Schule in Jerusalem gekommen. Inzwischen ist ihr Wirkungskreis in München. Gemeinsam waren Ursula Fröhlich und Schwester Ruth Reißig im März im Heiligen Land, um die Situation vor Ort zu beobachten und Kunstobjekte aus Olivenholz nach Deutschland mitzunehmen.
Weitere, bei den Kunsthandwerkern in Auftrag gegebene Kunstwerke, kamen in acht Päckchen erst zwei Tage vor dem ersten Verkauf in Herzogenaurach an. Die kriegsähnlichen Zustände in Israel hatten auch die Post lahm gelegt.
Parallel dazu trafen sich Betti Kräck, Agnes Scheer, Anneliese Erhardt, Elise Brandl, Maria Hirdina und Maria Sautner an einigen Terminen bei Ursula Fröhlich zum Häkeln und Stricken. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In einem Stand am Weihnachtsmarkt konnten so am zweiten Adventswochenende Mützen, Schals und Socken angeboten werden.
Einen großen Teil der Spende, die ins Heilige Land geht, macht auch der Verkauf der Olivenholzgegenständen aus. In der Adventszeit des Jahres 2015 hat Ursula Fröhlich bereits zum 11. Mal diese Aktion durchgeführt und die Koordination übernommen.
Erworben werden konnten die Kunstwerke dann über die gesamten Adventszeit verteilt nach Gottesdiensten in der Stadtpfarrei, in St. Otto, in St. Josef in Niederndorf und in St. Marien in Haundorf. Der größte Einzelerfolg konnte wieder in Haundorf mit 520 Euro erzielt werden, gefolgt von Niederndorf mit fast 500 Euro. Außerdem orderte Pastoralreferent Thomas Matzick für die Kommunionkinder 100 Olivenholzkreuze.
Alles zusammengerechnet kamen 7500 Euro zusammen, die Ursula Fröhlich an die Maria-Ward-Schwester Ruth Reißig in München übergab. Das Geld soll die Arbeit der Schwestern im Heiligen Land unterstützen. Es geht im Jahr 2016 in Israel an die Schmidt-Schule in Jerusalem sowie in Bethlehem an die Einrichtungen Créche de la Famille, das Caritas Baby-Hospital und die weißen Schwestern.
Manfred Welker
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