Reundorf

71 Oldtimer aus den 50er und 60er Jahren tuckerten zur Maintalhalle

Bei der Kirchweih war am Wochenende wieder allerhand los. Am Freitag begeisterte ein Gaudi-Fußballspiel zwischen einer Mannschaft örtlicher Vereine und "Hei...
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Organisator Klauß Fischer erläuterte dem Publikum die Oldtimer-Fahrzeuge. Fotos: Andreas Welz
Organisator Klauß Fischer erläuterte dem Publikum die Oldtimer-Fahrzeuge. Fotos: Andreas Welz
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Bei der Kirchweih war am Wochenende wieder allerhand los. Am Freitag begeisterte ein Gaudi-Fußballspiel zwischen einer Mannschaft örtlicher Vereine und "Heiners Traumelf" der Regens-Wagner-Stiftung Burgkunstadt. Die Partie endete 7:7. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannisfeuer abgebrannt.
Am Sonntag fand ein feierlicher Festgottesdienst mit Monsignore Gerhard Hellgeth aus Bad Staffelsein statt. Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten: Hüpfburg und Spielgeräte fanden guten Zuspruch. Am Nachmittag erfüllte Motorenlärm den Lichtenfelser Stadtteil. Die Oldtimerparade führte durch die Straßen Reundorfs um die Kirche zur Maintalhalle. Schmuckstücke waren die liebevoll restaurierten Schlepper und Autos aus den 50er- und 60er-Jahren.
Am Montag standen der Hahnenschlag und eine Dorfolympiade mit acht Teams je vier Personen und einer Stadtmannschaft, die Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) anführte, auf dem Programm.
Ein farbenprächtiges Bild bot sich den zahlreichen Zuschauern bei der Oldtimer-Parade mit 71 Fahrzeugen. Liebevoll gepflegte, polierte Ackerschlepper und Landmaschinen unterschiedlichster Fabrikate und Jahrgänge, waren zu bewundern. Für Aufmerksamkeit beim Publikum sorgten beispielsweise die knallroten Porsche-Traktoren und auch Prachtexemplare von Deutz und Hanomag und John Deere. Zum Beispiel der knallgelbe Hanomag "Granit" aus dem Jahre 1962 mit dem Kennzeichen "MV", Mecklenburg-Vorpommern. Zurzeit ist er aber in Kronach stationiert. "Bupp-Bupp-Bupp" tönte es schon von weitem, als der Lanz-Bulldog 1616 um die Christ-König-Kirche tuckerte. Bei den Autos erregte der 50 Jahre alt VW-Bulli Aufsehen. Der auf Hochglanz polierte Kleinbus sah aus, als ob er eben vom Band gerollt wäre. Eine technische Rarität stellte der NSU Spider mit Wankel-Motor aus dem Jahre 1965 dar. Das Cabriolet mit dem innovativen Antrieb konnte sich in Deutschland nicht durchsetzen. Bei den Motorrädern fielen die alte BMW oder Nachbauten aus den ehemaligen Ostblockstaaten auf.
Ein alter Wehrmachts-Kübel-Wagen in Tarnfarben war vorschriftsmäßig mit Spaten und weiteren Geräten ausgestattet. Die Oldtimerfreunde kamen aus Erlangen, Kronach, Hof und aus den benachbarten Landkreisen. Die Organisation lag in den Händen der "Maapiraten" mit Vorsitzendem Klauß Fischer.

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