Baiersdorf
Bürgerbegehren

700 Unterschriften gegen Autohof

Ralf Ehrhardt und Jutta Ries gaben gestern Vormittag im Rathaus über 700 Unterschriften von Baiersdorfern ab, die sich gegen einen Autohof an der Ausfahrt Baiersdorf-Nord wehren. 610 Stimmen waren not...
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Ralf Ehrhardt und Jutta Ries gaben gestern Vormittag im Rathaus über 700 Unterschriften von Baiersdorfern ab, die sich gegen einen Autohof an der Ausfahrt Baiersdorf-Nord wehren. 610 Stimmen waren notwendig für einen Bürgerentscheid, zehn Prozent der insgesamt 6100 Wahlberechtigten in der Gemeinde.
Das Bürgerbegehren "Heimat Baiersdorf bewahren - Betonflut stoppen" richtet sich gegen das Vorhaben des Bauunternehmers Bernhard Golsner. Der Schwabe will in der der Gemarkung Wellerstadt eine Tankstelle mit allen Arten von Antriebsstoffen errichten. Daneben plant er einen Shop zur Verpflegung von Autofahrern und ein Fastfood-Restaurant. Möglicherweise sollen auch Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden, denn der Hauptbau soll über 15 Meter hoch werden.
Mit dem Vorhaben befasste sich der Stadtrat schon im November. Mit Stimmenmehrheit gab er grünes Licht und nun legte der Bauwerber dem Bauausschuss des Stadtrats die Baupläne vor. Das Gelände, bislang Ackerland, liegt zwischen der Steinernen Brücke am Ortsausgang Richtung Forchheim und dem Damm für die Straße nach Kersbach.
Das Baiersdorfer Vorhaben ist die dritte Rast- und Tankgelegenheit auf der A 73 zwischen Bamberg und Erlangen. Eine Tankstelle und zwei Fastfood-Restaurants gibt es in Forchheim unmittelbar an der Autobahnausfahrt. Beim Autobahnparkplatz Regnitztal zwischen Forchheim und Eggolsheim soll ebenfalls eine Tank- und Rastmöglichkeit geschaffen werden. Damit wäre die Versorgungslücke an der A 73 geschlossen, mit der Glosner seine Pläne für einen Autohof begründete hatte.
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