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Herzogenaurach
Firmenjubiläum

70 Jahre Steuerkanzlei Röder

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und zahlreichen Gästen konnte Ewald Röder das 70-jährige Bestehen seiner Steuerkanzlei im Herzogspark feieren. "Wir wollen Danke sagen für die Verbundenheit und das e...
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Ewald Röder
Ewald Röder

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und zahlreichen Gästen konnte Ewald Röder das 70-jährige Bestehen seiner Steuerkanzlei im Herzogspark feieren. "Wir wollen Danke sagen für die Verbundenheit und das entgegengebrachte Vertrauen", so Röder. Die Mitarbeiter seien das A und O und hätten wesentlich zum Erfolg beigetragen, ebenso wie die Mandanten. Die Wertschätzung der Kanzlei bekamen die Mandanten - darunter Vertreter namhafter Unternehmen - bereits am Eingang zu spüren, denn jeder wurde persönlich begrüßt.

Zwei Generationen

In zweiter Generation führt Ewald Röder die Kanzlei, die er von seinem Vater Walter Röder übernommen hat. Damit blickt die Steuerkanzlei auf eine lange Historie zurück und berät seit 1951 in Fragen zu Steuern, Recht sowie Buchhaltung und ist seit 1966 Mitglied der Datev. Der Grundstock wurde bereits im Dezember 1949 gelegt, als Walter Röder die Prüfung zum Helfer in Steuersachen bestand und im November 1961 zum Steuerbevollmächtigten bestellt wurde. Nach seiner Bestellung zum Rechtsanwalt gründeten Walter und Ewald Röder eine Bürogemeinschaft und am 1. Januar 1990 eine Sozietät, diese endete im Februar 2002 durch den Tod von Walter Röder. Sohn Ewald führte die Kanzlei weiter.

In seinem Rückblick erinnerte Ewald Röder an seinem Vater - und konnte zudem mit Hans Wormser, Chef des gleichnamigen Unternehmens, den ersten Kunden der Kanzlei begrüßen. Enge Verbindungen hatte Walter Röder auch zum 1. FC Herzogenaurach, deshalb überbrachte der Landtagsabgeordnete Walter Nussel (CSU) auch gleich die Glückwünsche des Vereins, der Bayerischen Staatsregierung und des Landkreises.

Die Tradition der Steuerkanzlei würdigte auch Dieter Mehnert, Präsident der Steuerberaterkammer Nürnberg. Er betrachtete in seinem Grußwort die Gesamtheit der Herausforderungen, die sich der Berufsstand aktuell gegenübersieht: angefangen beim demografischen Wandel über die Digitalisierung bis hin zu den Deregulierungsbestrebungen der EU. Der Nürnberger Kammerpräsident stellte klar, dass er beim Kampf für den Erhalt der Rechte des Berufstandes nicht mit Unterstützung der Politik rechne. "Der Berufsstand ist in Sachen Digitalisierung zwar bereits gut aufgestellt, aber der digitale Wandel verändert zunehmend auch den Arbeitsalltag. Daher unterstützen wir den Berufsstand bei allen Kanzleiprozessen." Der Präsident prognostizierte zudem, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze kosten und zu Lasten der Umwelt gehen werde.

Das Jubiläum der Steuerkanzlei bezeichnete der Präsident als Basis einer erfolgreichen Geschichte, denn das Thema Steuer verändere sich ständig inhaltlich, und auch die Organisation der Steuerberatung ist im Wandel. In diesem Zusammenhang kritisierte der Präsident die Hinterziehung der Umsatzsteuer durch weltweit agierende Konzerne, die sich in der EU auf rund 150 Milliarden belaufen würde, und der gegenüber sich die Politik weitgehend machtlos zeige. Dazu werde der Mittelstand durch immer stärkere Regulierungen und Bürokratisierung mehr und mehr eingeengt.

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