LKR Forchheim

7,8 Millionen Euro für Straßen

Der Landkreis Forchheim ist für den Erhalt von 248 Kilometern Kreisstraßen zuständig. Hinzu kommt der Neubau von Geh- und Radwegen sowie der Unterhalt von Brücken.
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2020 soll die Kreisstraße zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach komplett erneuert werden.  Foto: Josef Hofbauer
2020 soll die Kreisstraße zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach komplett erneuert werden. Foto: Josef Hofbauer

' Josef Hofbauer Einstimmig haben die Mitglieder des Kreis-Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung die Investitionen für Unterhalt und Neubau des Straßennetzes sowie des Radwegenetzes für die Jahre bis 2024 verabschiedet. Insgesamt ist der Landkreis Forchheim für den Unterhalt von 248 Kilometern Kreisstraße, 27,1 Kilometern Radwege sowie 64 Brückenbauwerken zuständig.

Die Maßnahmen, so schickte der Leiter des Kreisbauhofes Neuses, Dieter Els, voraus, wären bereits in diesem Jahr dringend notwendig gewesen. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel hätten sie allerdings nicht umgesetzt werden können. Wie Els weiter ergänzte, reichten auch heuer die in Aussicht gestellten Gelder nicht aus, um alle dringend notwendigen Maßnahmen zu realisieren.

Nur durch ausreichende Haushaltsmittel für Deckensanierungen und Straßenneubauten könne auch künftig der Verkehr qualitativ und quantitativ zu erträglichen und verkehrssicheren Bedingungen gewährleistet werden. Dringliches Handeln sei angezeigt, denn im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die Preise für Brückenbauten und -sanierungen um 5,5 Prozent und die Kosten für den Straßenbau um sieben Prozent nach oben geschnellt.

2,65 Mio für Straßenunterhalt

So sind für den Straßenunterhalt im kommenden Haushaltsplan 2,65 Millionen Euro vorgesehen. Für den Neubau von Straßen und Radwegen sollen im Jahr 2020 seitens des Landkreises weitere 5,2 Millionen Euro ausgegeben werden.

Als wichtigste Unterhaltsmaßnahmen erscheinen in der Prioritätenliste die Ortsdurchfahrt Eggolsheim (250 000 Euro), die Sanierung der Kreisstraße FO 11 zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach (600 000 Euro) und die Kreisstraße FO 12 zwischen Bräuningshof und der Grenze zum Nachbarlandkreis Erlangen-Höchstadt mit 280 000 Euro. 400 000 Euro kostet der Ausbau der Ortsdurchfahrt Ermreuth (FO 28) und mit 150 000 Euro schlägt die Kreisstraße FO 45 bei Schlammersdorf zu Buche. Weitere 170 000 Euro werden bei der Ortsdurchfahrt Schnaid (FO 10) anfallen.

Neubauten für 5,2 Millionen

Bei den Neubauten ist die Straße zwischen Ober- und Unterzaunsbach mit 1,3 Millionen Euro die teuerste Maßnahme. Dahinter rangiert mit einer Million der Ausbau der Ortsdurchfahrt Heroldsbach, eine Maßnahme in die 2021 weitere 2,4 Millionen fließen sollen. 400 000 Euro lässt sich der Landkreis Forchheim die Amphibien-Leiteinrichtungen, die zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach errichtet werden sollen, kosten. Weitere 200 000 Euro sind für den Geh- und Radweg zwischen Obertrubach und Kleingesee vorgesehen.Am Ausbau der Bundesstraße 2 bei Schoßaritz ist der Landkreis mit 380 000 Euro beteiligt und eine Stützmauer an der Kreisstraße FO 28 in Gräfenberg ist auf 450 000 Euro veranschlagt.

330 000 Euro investiert der Landkreis schließlich in den Lückenschluss des Geh- und Radwegenetzes bei Bammersdorf.

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