Kulmbach

650 000 Euro Fördermittel bewilligt

Mit insgesamt 91 Anträgen und bewilligten Fördermitteln in Höhe von knapp 650 000 Euro im sozialen Bereich blickt die Adalbert-Raps-Stiftung auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Ihr Ziel, in Oberfr...
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Mit insgesamt 91 Anträgen und bewilligten Fördermitteln in Höhe von knapp 650 000 Euro im sozialen Bereich blickt die Adalbert-Raps-Stiftung auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Ihr Ziel, in Oberfranken eine Gesellschaft zu formen, in der allen Menschen der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe offensteht, verfolgt die Stiftung auch 2020 mit Bedacht. So stehen die Werte der Nachhaltigkeit, Wirkungsorientierung und Qualität bei der Fördermittelvergabe stets im Fokus.

Mit der Wanderausstellung "Dieweil das Land verheeret" können Interessierte aktuell noch bis Mitte März ein entsprechendes Referenzprojekt in Bayreuth besuchen. Anschließend tourt die Ausstellung, die das Thema der Integration unter wissenschaftlichem Ansatz behandelt, durch ganz Oberfranken. Neben der Bewilligung von eingehenden Förderanträgen ist es der Adalbert-Raps-Stiftung zudem ein Anliegen, wie bereits mit dem Wettbewerb "Helden der Heimat", auch weiterhin Eigeninitiativen zu platzieren. Im Fokus: Das Schaffen von Rahmenbedingungen, die das bürgerliche Engagement im sozialen Bereich fördern.

Mit ihrer Fördertätigkeit im sozialen Bereich verfolgt die Adalbert-Raps-Stiftung auch im neuen Jahr das Ziel, allen Menschen ungeachtet ihrer individuellen Lebensbedingungen Zugang zu relevanten Ressourcen, insbesondere zu sozialer, kultureller und politischer, also zu gesellschaftlicher Teilhabe, zu ermöglichen.

"Der Anspruch an eine nachhaltige, wirkungsorientierte und qualitativ hochwertige Unterstützung hat für uns oberste Priorität. Die Stiftungsarbeit mit den Förderpartnern ist dabei von einem partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe geprägt und folgt der Prämisse ,Hilfe zur Selbsthilfe'", so der Vorsitzende Stiftungsvorstand Frank Kühne.

Als Referenzprojekt präsentiert sich direkt zu Beginn des neuen Jahres die Wanderausstellung "Dieweil das Land verheeret" des "Freunde und Förderer der Fränkischen Landesgeschichte e.V.", die die Stiftung als einer der Hauptförderer unterstützt. Ziel der Ausstellung ist es, ein Verständnis über den Transfer und den Vergleich der Situation der Bevölkerung in Franken zu Zeiten des 30-jährigen Krieges und dem heutigen Kriegserleben in Syrien zu schaffen.

Durch den Vergleich und die Identifikation mit den eigenen Landsleuten und der Heimatregion zu Zeiten des 30-jährigen Krieges wird das Thema auf eine Erlebnisebene gebracht, die es Einheimischen ermöglichen soll, einen anderen Zugang zum Schicksal, den Fluchtursachen und der jetzigen Situation der Geflüchteten zu bekommen.

"Besonders gefallen hat uns die etwas andere Herangehensweise der Ausstellung. Das Thema der Integration wird unter einem wissenschaftlichen Ansatz im historischen Kontext behandelt. Außerdem wurden die Geflüchteten selbst in die Konzeptionsphase der Ausstellung einbezogen und konnten diese so mitgestalten.", so Teamleitung Yola Klingel. red

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