Kronach

56 000 Euro gespendet

Kronach — Die Stadt Kronach blickt zurück auf eine erfolgreiche Durchführung der Weihnachtsaktion 2014. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, konnte sie außerhalb der sonstigen Hilfest...
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Kronach — Die Stadt Kronach blickt zurück auf eine erfolgreiche Durchführung der Weihnachtsaktion 2014. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, konnte sie außerhalb der sonstigen Hilfestellungen durch Stiftungsmittel Familien und Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren eine finanzielle Zuwendung aus der Weihnachtsaktion gewähren. Eine Zuwendung beantragen konnten auch Empfänger von Grundsicherungsleistungen ab dem 60. Lebensjahr, die 2014 keine Leistungen aus der Anny-und-Franz-Niebuhr-Stiftung erhielten.
Rund 220 Personen erhielten jeweils 80 Euro, die sich aus der Spendensumme von rund 17 500 Euro ergaben. Teilweise wurde auch mit Heizmaterial direkt geholfen. Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein freute sich über die erneute große Spendenbereitschaft Kronacher Bürgerinnen, Bürger, Firmen und Unternehmen. Sie legten die Grundlage für diese schon traditionelle Hilfsaktion, die erstmals im Jahre 1946 als "Geschenkaktion für bedürftige Bürger" gestartet wurde. "Ein großartiges Spendenaufkommen hat uns dabei alljährlich unterstützt und dies erst ermöglicht", so der Bürgermeister weiter.

Stiftungen halfen

Vorher abgeschlossen wurden bereits die Verfahren zur Gewährung von freiwilligen Zuwendungen der Anny- und Franz-Niebuhr-Stiftung. 52 Alleinstehende, 20 Ehepaare und 29 Heimbewohner wurden nach Prüfung ihrer Bedürftigkeit mit insgesamt 23 500 Euro unterstützt. Von der Assessor-Wagner'schen-Stiftung erhielten acht Kronacher Mädchen und Jungen ein unterstützendes Stipendium zur Erlernung eines Berufes in Höhe von jeweils 225 Euro für Halbwaisen beziehungsweise 125 Euro. Die Direktor-Willi-Otto-Stiftung hatte 13 500 Euro an Stiftungsmitteln ausgeschüttet.
Damit hat die Stadt Kronach im Jahr 2014 rund 56 000 Euro an finanziellen Hilfen für bedürftige Bürger ausgezahlt, was Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein mit "Das kann sich sehen lassen - herzlichen Dank an alle" kommentierte. red


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