Ebneth

50 Jahre lang den Ebnether Chor geprägt

Es muss nicht immer ein großer Ehrungsabend sein, wenn eine verdiente Persönlichkeit für ihre Verdienste ausgezeichnet wird. Mit einer Serenade in der großz...
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Chorleiter Erich Wagner (sitzend) spielt mit seiner Gitarre zusammen mit dem Ebnether Chor in seinem Garten.  Foto: Roland Dietz
Chorleiter Erich Wagner (sitzend) spielt mit seiner Gitarre zusammen mit dem Ebnether Chor in seinem Garten. Foto: Roland Dietz
Es muss nicht immer ein großer Ehrungsabend sein, wenn eine verdiente Persönlichkeit für ihre Verdienste ausgezeichnet wird. Mit einer Serenade in der großzügigen Gartenanlage der Familie Wagner ehrten der Fränkische Sängerbund, die Sängergruppe Kordigast und der Gesangverein Ebneth-Hainweiher Erich Wagner für 50 Jahre Chorleitung.
Recht modern war die Einleitung des kleinen, aber doch sehr effektiven Chores aus Ebneth.
Vorsitzende Heide Martin erklärte, dass der damalige Realschullehrer Erich Wagner 1967 die Nachfolge von Theodor Kodisch angetreten habe. In den vergangenen 50 Jahren als Chorleiter habe er viel erreicht. So sei er Hauptinitiator für den Umbau der alten Schule in einen Kulturraum gewesen. Heide Martin betonte, dass der Geehrte "seine" Aktiven immer wieder mit unterschiedlichstem Liedgut motivieren konnte. "Du hast aus durchschnittlichen Sängern gute geformt und aus guten sogar sehr gute", sagte sie. Die Vorsitzende dankte Wagner mit einer Schiefertafel mit Widmung als Geschenk.
Stadtrat Dieter Schmiedel sagte, dass Erich Wagner mit einer kleinen Chortruppe Ebneth über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht habe. Er verstehe es, mit Menschen so umzugehen, "dass gemeinsam etwas Gutes entsteht". Darauf könne er stolz sein.
Der Vorsitzende der Sängergruppe Kordigast, Roland Dietz, übereichte Wagner die Urkunden des Deutschen Chorverbands und des Fränkischen Sängerbunds und wünschte ihm weiter viel Freude am Gesang.
Erich Wagner machte darauf aufmerksam, dass alles ohne die Unterstützung seiner Frau Vera nicht möglich gewesen wäre.
Mit etwas Wehmut blickte er auf die Anfangszeit zurück, in der noch 40 bis 50 Sängerinnen und Sänger eine Chorprobe besuchten. Dennoch sei er mit dem Erreichten seines Chores sehr zufrieden. rdi

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