Obertrubach
Obertrubach.infranken.de 

50 Jahre CSU-Mitglied

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der vier CSU-Ortsverbände Bärnfels, Geschwand, Obertrubach und Wolfsberg wurde Irene Karl aus Obertrubach für 50 Jahre Mitgli...
Artikel drucken Artikel einbetten
Irene Karl Foto: privat
Irene Karl Foto: privat
Im Rahmen des Neujahrsempfangs der vier CSU-Ortsverbände Bärnfels, Geschwand, Obertrubach und Wolfsberg wurde Irene Karl aus Obertrubach für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CSU geehrt. Neben diverser anderer Vereinsaktivität wie zum Beispiel dem Schmücken der Osterbrunnen war und ist sie vor allem im kirchlichen Bereich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich engagiert und hat deshalb bereits 2012 die Bürgermedaille der Gemeinde Obertrubach erhalten, eine Auszeichnung, die bisher nur ganz wenigen Bürgern der Gemeinde verliehen wurde.
In der örtlichen CSU strebte sie in all den Jahren nie irgendwelche Ämter an, sondern unterstützte die Partei durch sehr viel zuverlässige Arbeit im Hintergrund. Im Jahre 1984 hatte sie sich einmal überreden und als Listenfüller auf einem der letzten Listenplätze für die Kommunalwahl aufstellen lassen und wäre prompt in den Gemeinderat gewählt worden, wenn sie nicht aufgrund ihrer Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung an der Annahme des Amtes gehindert worden wäre.
Dennoch sagt dieses Ergebnis sehr viel über ihre Wertschätzung in der Bevölkerung aus. Bereits vier Bürgermeister hat sie - lange Jahre als Angestellte und aktuell trotz ihres Alters immer noch als Gemeindebotin - auf ihrem bisherigen Weg erlebt. Der aktuelle Bürgermeister und Ortsvorsitzende Markus Grüner bedankte sich zusammen mit dem Kreisvorsitzenden und MdL Michael Hofmann mit einer Urkunde des Parteivorsitzenden Horst Seehofer für die lange Parteitreue. Landrat Hermann Ulm stellte der Gemeinde Obertrubach eine Verlängerung des Radweges nach Kleingesee für 2019 in Aussicht.
Zudem nutzten zwei potenzielle Kandidaten für den Bezirkstag die Gelegenheit, sich den Delegierten der vier CSU-Ortsverbände zu präsentieren.
Einen breiten Raum nahm an die Diskussion um die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung ein, wobei laut MdL Michael Hofmann eine Abschaffung leicht zu fordern sei, aber der Teufel wie so oft im Detail stecke. So müsse geklärt werden, wie abgeschlossene oder laufende Maßnahmen gehandhabt werden, wie die finanzielle Entlastung der Kommunen aussehen kann, ob Kommunen, die bisher keine solche Satzung hatten, in Zukunft genauso behandelt werden sollen wie solche mit einer Satzung. Er warnte deshalb auch vor der "momentan von der Freien Wählern verbreiteten Euphorie", denn am Ende würden die Bürger immer mitbezahlen. red
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren