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Bad Staffelstein
Wallfahrt

48 kleine Füße erklommen den heiligen Berg zur Basilika

Der kleine Kilian hüpfte schon um 5 Uhr früh aus den Federn. "Heute ist Wallfahrt nach Vierzehnheiligen", jauchzte er. Zur lieb gewonnen Tradition ist die Wallfahrt der katholischen Kindertagesstätte ...
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Der kleine Kilian hüpfte schon um 5 Uhr früh aus den Federn. "Heute ist Wallfahrt nach Vierzehnheiligen", jauchzte er. Zur lieb gewonnen Tradition ist die Wallfahrt der katholischen Kindertagesstätte St. Anna nach Vierzehnheiligen geworden.

Immer am letzten Freitag im September machen sich zahlreiche Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen auf den Weg, um die Strecke bis zur Basilika auf sich zu nehmen. Nach einer kleinen Morgenandacht mit Pfarrer Georg Birkel auf dem Außengelände der Einrichtung wurden alle kleinen und großen Pilger mit dem "Wallfahrerlied" verabschiedet und machten sich mit bunt geschmückten Fahnen und Blumensträußen auf den Weg.

48 kleine Füße erklommen den heiligen Berg. Nicht fehlen durfte das Schild der Namensgeberin der Kindertagesstätte, der heiligen Anna, das voller Stolz immer abwechselnd von einem der Kinder vorneweg getragen wurde. Der recht anstrengende Weg führte dabei aus Bad Staffelstein hinaus nach Wolfsdorf und dann über den Pilgerweg bis zur Basilika.

Gesungen und gebetet

An verschiedenen Stationen wurde immer wieder, von der Gitarre begleitet, gesungen und gebetet. Am Gasthaus "Goldener Stern" warteten schon Pater Stanislaus Wentkowski und Kirchenschweizer Daniel Reitz. Der Franziskaner segnete die Schar und sparte dabei nicht an Weihwasser.

Dann bewegte sich der Zug am Haus Frankenthal vorbei zur Basilika. Die "Nothelferkapelle" spielte das Wallfahrerlied von der Himmelskönigin, während Groß und Klein die breiten Stufen zum Hauptportal hinaufschritten.

Die Wallfahrer umrundeten den Gnadenaltar und alle nahmen unter der Orgelempore Platz. Die Jüngsten durften ganz vorne auf den roten Plüschbänken sitzen, auf denen schon Bischöfe Platz genommen hatten. Pater Stanislaus freute sich über die große Zahl der Jungen und Mädchen und stellte lächelnd fest: "Schön, dass ihr gekommen seid." Erzieherin Monique Gernert erzählte die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn, der zu seinem Vater zurückkehrt und mit offenen Armen aufgenommen wird. Die Orgel schwieg an diesem Freitagnachmittag, dafür musizierten die Erzieherinnen und begleiteten die Lieder.

Kirchenschweizer Daniel führte dann die Wallfahrer aus dem Gotteshaus. Die beiden fünfjährigen Jasmina und Lea waren begeistert: "Es war eine wunderschöne Wallfahrt und gar nicht so anstrengend."

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