Erneut konnten die Feuerwehren der Gemeinde Schneckenlohe, Schneckenlohe, Beikheim und Mödlitz ihren hohen Ausbildungsstand unter Beweis stellen. Dies erfolgte im Rahmen einer Großübung, zu der Kreisbrandinspektor Matthias Weber zusammen mit dem Kommandanten der Feuerwehr Schneckenlohe, Ulrich Wehr, im Rahmen der Feuerwehraktionswoche alarmiert hatten. Angenommenes Brandobjekt war eine Lagerhalle des Altbürgermeisters Erwin Horn im Hirtenweg, in der sich laut Szenario zwei Verletzte befanden.


Hand in Hand

Es zeigte sich die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz. Die Rot-Kreuz-Bereitschaften Schneckenlohe und Mitwitz waren mit neun Personen und zwei Fahrzeugen am Einsatzort. Die Verletzten, darunter ein Kind, wurden von den Feuerwehraktiven aus der Halle geborgen und zur Erstversorgung an das Rote Kreuz übergeben. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnte die Feuerwehr Schneckenlohe unter der Einsatzleitung von Ulrich Werr den Erstangriff von einem Unterflurhydranten aus vornehmen.
Insgesamt waren bei der rund 45-minütigen Großübung 28 Feuerwehraktive und zwei jugendliche Feuerwehrleute im Einsatz. Von ihnen musste unter anderem eine Schlauchleitung vom Löschwasserbehälter bis zur Einsatzstelle verlegt werden.
Insgesamt galt es für die Wasserversorgung der drei Feuerwehrpumpen 420 Meter B-Leitungen und 135 Meter C-Leitungen zu verlegen. Für die Löscharbeiten kamen sieben C-Rohre und zwei B-Rohre zum Einsatz. Aufmerksame Beobachter der Großübung waren neben dem Bürgermeister der Gemeinde Schneckenlohe, Knut Morgenroth, Altbürgermeister Erwin Horn, Ehrenkommandant Eduard Porzelt, auch Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck sowie zahlreiche Bürger.
Bei der abschließenden Schlussbesprechung bedankte sich die Feuerwehrführung bei den Einsatzkräften für den reibungslosen Ablauf der Übung. Hierbei kam auch zur Sprache, dass sich der Digitalfunk bewährt habe für den Einsatz der Aktiven. Knut Morgenroth bedankte sich bei den Aktiven der Wehren und des Roten Kreuzes seiner Gemeinde nicht nur für die Durchführung dieser Großübung, sondern auch für ihren ehrenamtlichen Einsatz während des ganzen Jahres. Als kleine Anerkennung lud er alle anschließend zu einem Umtrunk und Imbiss in das Feuerwehrhaus ein. Herbert Fischer