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4000 Euro für kranke Kinder

Am "Sozialen Tag" des Emil-von-Behring-Gymnasiums Spardorf liefen Schüler vergangenes Jahr etliche Runden für den guten Zweck. 4000 Euro aus dem Spendenlauf möchten die Gymnasiasten an schwer kranke K...
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Am "Sozialen Tag" des Emil-von-Behring-Gymnasiums Spardorf liefen Schüler vergangenes Jahr etliche Runden für den guten Zweck. 4000 Euro aus dem Spendenlauf möchten die Gymnasiasten an schwer kranke Kinder und Jugendliche weitergeben. Sarah Löwe, Mara Nelegatti und Anton Hax von der Schülermitverwaltung (SMV) überreichten zusammen mit der Schulleiterin Nora Leykamm nun zwei Spendenschecks in Höhe von jeweils 2000 Euro an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen, und an Marion Müller, leitende Erzieherin der Kinderklinik und Vorsitzende des Vereins "Toy Run - Träume für kranke Kinder Erlangen".

Der Spendenanteil von 2000 Euro ist beim Leiter der Kinderonkologie Markus Metzler gut aufgehoben: "Mit unserer Forschung versuchen wir, unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zugänglich zu machen. Aber neben dem klinischen und wissenschaftlichen Aspekt möchten wir den kranken Kindern und Jugendlichen das Gefühl geben, dass sie nicht nur ,Zimmer Nummer zwölf‘ sind, sondern dass wir sie als Personen schätzen. Dabei hilft uns auch ,Toy Run‘."

Der gemeinnützige Verein unterstützt seit 25 Jahren schnell und unbürokratisch, wenn es zum Beispiel um ein schöneres Ambiente auf Station geht, um Spielsachen, Geschenke oder gemeinsame Erlebnisse. Mit den 2000 Euro für den Verein "Toy Run" unterstützt die SMV des Spardorfer Gymnasiums aber auch das Projekt "Active Onko-Kids Erlangen": Durch die gezielte Bewegungstherapie sollen die Folgen der Chemotherapie - zum Beispiel Müdigkeit, Muskelabbau oder Antriebslosigkeit - gemildert werden. Die Schüler erfüllen mit ihrer Spende aber auch kleine und große Wünsche schwer kranker Kinder: "Gerade in einer schweren Zeit, in der man kämpfen muss, helfen positive Erlebnisse - ob das nun eine eigene Playstation ist oder ein Tag in der Kletterhalle", sagte Marion Müller. red