Coburg

4000 Euro für die Tafel

Jeden Mittwoch kommen mehrere Hundert Menschen in die Rodacher Straße. Bei der Coburger Tafel in dem einstigen Bürogebäude einer Kohlenhandlung holen sie Le...
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Scheckübergabe (von links): Jörg Neddermann, Schleupen AG, Tafel-Vorsitzende Friederike Werobèl, SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen, Edda Kross, SÜC-Hauptabteilungsleiter Gerald Kastner und die stellvertretende Vorsitzende der Coburger Tafel, Verena Hochherz.  Foto: C. Winter
Scheckübergabe (von links): Jörg Neddermann, Schleupen AG, Tafel-Vorsitzende Friederike Werobèl, SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen, Edda Kross, SÜC-Hauptabteilungsleiter Gerald Kastner und die stellvertretende Vorsitzende der Coburger Tafel, Verena Hochherz. Foto: C. Winter
Jeden Mittwoch kommen mehrere Hundert Menschen in die Rodacher Straße. Bei der Coburger Tafel in dem einstigen Bürogebäude einer Kohlenhandlung holen sie Lebensmittel ab. Ziel der Tafeln ist es, dass qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Seit acht Jahren gibt es in Coburg eine von bundesweit 900 Tafeln mit mehr als 2100 Läden und Ausgabestellen.
Anlässlich der seit 25 Jahren währenden Zusammenarbeit der SÜC Coburg mit dem badischen Softwareanbieter Schleupen AG haben die beiden Unternehmen der Coburger Tafel 4000 Euro gespendet. Der Betrag wird überwiegend für den Kauf eines neuen Kühltransporters verwendet.
Die Coburger Tafel versorgt mit rund 40 ehrenamtlichen Helfern und Ein-Euro-Jobbern etwa 500 bis 700 Menschen. Edda Kross, Mitinitiatorin und frühere stellvertretende Vorsitzende der Coburger Tafel: "Jeder Inhaber eines Coburg-Passes hat die Berechtigung, bei uns für den symbolischen Preis von 2,50 Euro Lebensmittel einzukaufen. Aktuell gibt es etwa 200 bis 230 Inhaber eines solchen Ausweises." Als die Tafel in Coburg gegründet wurde, hätten etwa 30 Menschen mit dem Coburg-Pass Lebensmittel geholt. Diesen Ausweis, der die Bedürftigkeit dokumentiert, gibt es beim Sozialamt der Stadt Coburg, dem Landratsamt oder dem Jobcenter Coburg-Land. Unterstützt wird die Tafel von Supermärkten, Bäckern, Metzgern und Lebensmittelhändlern mit Sachspenden; darüber hinaus von Privatleuten und eben auch Firmen wie der Schleupen AG und der SÜC mit Geldspenden. Viele Lebensmittel holen die ehrenamtlichen Helfer der Tafel ab. "Für die Milchprodukte, Fleisch- und Wurstwaren bedarf es dazu eines Kühltransporters", sagte Edda Kross bei der Spendenübergabe durch SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen, SÜC-IT-Hauptabteilungsleiter Gerald Kastner und Direktor Jörg Neddermann von der Schleupen AG. Sie erläuterte den logistischen Aufwand, um die Lebensmittel zu sichten, zu sortieren und "jeden Mittwoch bei der Ausgabe auch ansprechend zu präsentieren". cw
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