Muggendorf

40 Jahre am Standort Muggendorf

Vor 40 Jahren wurde das Produktionswerk in Muggendorf, damals noch unter der Ägide von Beru, benannt nach den Firmengründern Friedrich Behr und Albert Rupre...
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Langjährige Mitarbeiter feiern gemeinsam mit Vertretern der Werksleitung das Muggendorfer Jubiläum (v.l.n.r.): Werksleiter Wolfgang Leuschner, Jubilare Georg Müller, Irmgard Bayerlein und Luitgard Edelmann, Betriebsrätin Manuela Knaus, Ingrid Müller, Personalleiterin Stephanie Wagenblast, Christa Endres sowie Jubilar und ehemaliger Werksleiter Erhard Endres.  Foto: Christoph Helfenbein
Langjährige Mitarbeiter feiern gemeinsam mit Vertretern der Werksleitung das Muggendorfer Jubiläum (v.l.n.r.): Werksleiter Wolfgang Leuschner, Jubilare Georg Müller, Irmgard Bayerlein und Luitgard Edelmann, Betriebsrätin Manuela Knaus, Ingrid Müller, Personalleiterin Stephanie Wagenblast, Christa Endres sowie Jubilar und ehemaliger Werksleiter Erhard Endres. Foto: Christoph Helfenbein
Vor 40 Jahren wurde das Produktionswerk in Muggendorf, damals noch unter der Ägide von Beru, benannt nach den Firmengründern Friedrich Behr und Albert Ruprecht, gegründet. Das Jubiläum der Werksgründung feierten die rund 70 Mitarbeiter des Werkes kürzlich gemeinsam mit ihren Kollegen aus Ludwigsburg und Vertretern der Gemeinde Muggendorf. Hauptprodukte des Werks sind heute neben Sensoren und Funkentstörmitteln modernste Zündspulen, die aus der Fränkischen Schweiz an Automobilhersteller weltweit geliefert werden.


Entwicklung des Werks

Am Standort wurden ab 1977 zunächst Kondensatoren und elektronische Filter produziert, zehn Jahre später wurde das jetzige Produktionsgebäude fertig gestellt und über die 90er Jahre hinweg Produktionslinien für Sensoren und Zündspulen aufgebaut. Diese wurden sukzessive erweitert, bis 2013 sogar eine vollautomatisierte Zündspulenlinie hinzukam.
Seit der Übernahme von Beru durch Borg-Warner im Jahr 2008 ist der Standort Teil der Borg-Warner Ludwigsburg GmbH. "Für ein kleines Werk wie unseres ist es natürlich ein wichtiger Meilenstein, das 40-jährige Bestehen feiern zu können", sagt Wolfgang Leuschner, kommissarischer Werksleiter. Er dankte während der Jubiläumsfeierlichkeiten den Mitarbeitern für ihren unermüdlichen und treuen Einsatz über die Jahrzehnte hinweg und blickt voller Elan in die Zukunft. "Die Auftragsbücher sind voll und hocheffiziente Verbrennungsmotoren werden uns noch lange begleiten, sei es alleinstehend oder in Kombination mit einem Elektromotor. Dank der Unterstützung unserer starken Partner in Region und Industrie entwickeln wir uns kontinuierlich weiter", so Leuschner. Die Geschichte der Zündspule geht einher mit der des Ottomotors: Seit dessen Erfindung wurden Zündspulen verwendet, um die elektrische Spannung zu erzeugen, die für die Entzündung des Kraftstoff-/Luftgemisches im Zylinder benötigt wird. Dies geschah zunächst zentralisiert durch einen mechanischen Zündverteiler, der verschleißanfällig war.
Ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung dieser Technologie war die Dezentralisierung des Systems: Nun sorgten einzelne Zündspulen an den jeweiligen Zündkerzen für Spannung. Ein großer Vorteil, da so auch bei einer ausgefallenen Zündspule der Motor weiterläuft. Die sogenannten Steckerzündspulen liefern darüber hinaus höhere Zündspannungen für zuverlässigere Zündungen.
"Die tägliche Herausforderung ist, die Entwicklung neuer, noch stärker aufgeladener Downsizing-Motoren und innovativer Brennverfahren zu verfolgen und die Zündung entsprechend zu optimieren", erläutert Leuschner.
Der Trend gehe dabei zu hochenergetischen Systemen wie Borg-Warners Plug-Top-Zündspule, die besonders bei modernen Motoren die Verbrennung unterstützen. red

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