Bad Staffelstein

40 Kilometer durch die Nacht nach Bamberg gewallt

Vierzehnheiligen — "Du zeigst mir den Pfad zum Leben" - unter dem Leitwort des Wallfahrtsjahres in Vierzehnheiligen trafen sich am Freitag 46 Frauen und Männer in der Basilika Vier...
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Empfang im Kloster Kirchschletten (von links): Jürgen Dietz, Winfried Butz, Äbtissin Mechthild, Joe Giebfried, Kirchenpfleger Peter Würker, Renate Matthe Foto: Andreas Welz
Empfang im Kloster Kirchschletten (von links): Jürgen Dietz, Winfried Butz, Äbtissin Mechthild, Joe Giebfried, Kirchenpfleger Peter Würker, Renate Matthe Foto: Andreas Welz
Vierzehnheiligen — "Du zeigst mir den Pfad zum Leben" - unter dem Leitwort des Wallfahrtsjahres in Vierzehnheiligen trafen sich am Freitag 46 Frauen und Männer in der Basilika Vierzehnheiligen zur Wallfahrt in den Bamberger Dom. Veranstaltet wurde die Pilgerreise von der katholischen Pfarrei St. Kilian Bad Staffelstein.
Mit dem Segen von Guardian Pater Heribert Ahrens und dem Lied "Großer Gott wir loben dich" zogen die Teilnehmer durchs Hauptportal aus und begaben sich auf den 40 Kilometer weiten Weg durch die Nacht. Mit Gebet, Gesang und vorgelesenen Gedanken von Joe Giebfried, Winfried Butz und Conny Lurtz ging es nach Bamberg zu einer Priesterweihe, die um 9 Uhr am nächsten Tag begann.
Mit dem Rosenkranz führte die Route zunächst über den Höhenweg am Staffelberg vorbei nach Loffeld, Sträublingshof, Dittersbrunn und Prächting nach Kleukheim, wo im Pfarrheim Rosina Schaad schon mit heißem Kaffee und frischem Kuchen auf die Teilnehmer wartete. Danach ging es weiter nach Kirchschletten. Dort erwartete die Gruppe Äbtissin Mechthild Thürmer in der Kirche. Nach einem Gebet und einer Rast im Kloster führte der Weg weiter durch die Nacht über Sassendorf, Hohengüßbach nach Zückshut. In der Kapelle Maria Krönung begrüßte Mesner Schmidt die Wallfahrer gegen 4 Uhr morgens.
Dann ging es weiter über Gundelsheim nach Hallstadt. Dort bereiteten drei Frauen im Pfarrheim ein kräftiges Frühstück. Um 7 Uhr machte man sich auf den Weg zur letzten Etappe zum Dom. Die Pilger wurden um 8.30 Uhr vom Pfarrer Georg Birkel mit Rosen begrüßt, um dann gemeinsam mit dem Lied "Ein Haus voll Glorie schauet" in den Dom durch das Fürstenportal einzuziehen. Die Gläubigen erhoben sich und stimmten in den Gesang mit ein. Auf reservierten Plätzen durften die müden, aber glücklichen Wallfahrer die beeindruckende Priesterweihe miterleben. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Fürstenportal ging es durch die Stadt zur Einkehr ins "Fässla". awe

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