Höchstadt a. d. Aisch

40 Jahre im Sekretariat des Gymnasiums vergingen wie im Flug

Höchstadt — Sie ist bereits festes Inventar am Gymnasium Höchstadt: Else König (59) feiert am heutigen Freitag ihr vierzigjähriges Jubiläum als Schulsekretä...
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Schulleiter Bernd Lohneiß überreichte Else König zum Dienstjubiläum eine Urkunde. Foto: Sabrina Ruhmann
Schulleiter Bernd Lohneiß überreichte Else König zum Dienstjubiläum eine Urkunde. Foto: Sabrina Ruhmann
Höchstadt — Sie ist bereits festes Inventar am Gymnasium Höchstadt: Else König (59) feiert am heutigen Freitag ihr vierzigjähriges Jubiläum als Schulsekretärin. In all der Zeit wurde ihr nie langweilig, im Gegenteil. Sie kann gar nicht glauben, dass es schon vierzig Jahre sind: "Das Jahr vergeht an der Schule so schnell. Man arbeitet von Ferien zu Ferien. Da kann man alles aufarbeiten, was man während der Schulzeit nicht geschafft hat."
Die Tür des Sekretariats steht den Schülern von früh bis spät offen, schließlich ist Else König die erste Anlaufstelle bei Verletzungen oder auch bei Konflikten. Und das Telefon steht sowieso nie still, denn Eltern und Behörden haben ständig irgendwelche Fragen. Doch gerade das ist es, was der Dienstjubilarin an ihrer Arbeit besonders viel Spaß macht: der Kontakt mit Kindern und Erwachsenen, ob Schüler, Lehrer, Eltern oder Außenstehende. Den ganzen Tag in einem ruhigen Büro vor dem Computer sitzen, könnte sie nicht.
Fünf verschiedene Schuldirektoren hat Else König als Dienstälteste bis jetzt miterlebt. Und auch sonst hat sich im Laufe der Zeit viel verändert. Die gelernte Steuerhilfskraft erinnert sich vor allem an ihre Anfangszeit, als Herzogenaurach noch eine Zweigstelle des Höchstadter Gymnasiums war, an mehrere Umzüge, die während des Schulbetriebs organisiert werden mussten, und vor allem an den Wechsel zum G8. "Allein in den letzten zehn Jahren hat sich viel mehr verändert als in den Jahren davor", fasst sie zusammen. Die Schüler seien reifer, die Lehrer gestresster, der Schulalltag im Allgemeinen viel hektischer geworden. Schule sei nicht mehr das, was es vor vierzig Jahren war. Auch der Umgang zwischen Schülern und Lehrern sei im Vergleich zu vor vierzig Jahren lockerer geworden, stellt sie mit einem Schmunzeln fest.
Den Ausgleich vom hektischen Schulalltag findet Else König an den Wochenenden und vor allem in den Sommerferien im eigenen Garten. Vom täglichen "Gehirnjogging" im Vollzeitjob erholt sie sich am liebsten beim Joggen und Walken in der Natur. Längere Unterbrechungen gab es in ihrem Berufsleben keine. Umso mehr freut sie sich darauf, ihre Freizeit in der wohlverdienten Rente richtig genießen zu können.
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