Weidhausen bei Coburg

40 Jahre engagierter Sozialdemokrat

Für 40 Jahre treue Parteizugehörigkeit wurde bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Weidhausen Heinz Pientka mit Ehrennadel und Ehrenurkunde ausgezeic...
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Heinz Pientka
Heinz Pientka
Für 40 Jahre treue Parteizugehörigkeit wurde bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Weidhausen Heinz Pientka mit Ehrennadel und Ehrenurkunde ausgezeichnet. Der engagierte Sozialdemokrat brachte sich 30 Jahre als SPD-Gemeinderat und 18 Jahre als SPD-Kreisrat kommunalpolitisch ein.
In seinem Rückblick erinnerte Ortsvereins-Vorsitzender Bernd Faber an den Ausflug nach Karlsbad und Marienbad. Dieser zählte ebenso wie das Sommerfest im Zimmleshof und die Weihnachtsfeier zu den Höhepunkten. Eine Winterwanderung wurde im Februar unternommen. Viele Mitglieder nutzten die Möglichkeit, an der Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag von MdL Susann Biedefeld, die Mitglied im Ortsverein Weidhausen ist, teilzunehmen.
"Wir werden uns auch in Zukunft für die Grundwerte unserer SPD: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen", versicherte der Vorsitzende. Für den 20. Mai ist ein Ausflug nach Kassel geplant. Hier sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen nimmt Bernd Faber entgegen. Das diesjährige Sommerfest wird am 7. Juli erneut im Zimmleshof abgehalten. Unterstützung sagte der Vorsitzende der SPD-Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner in ihrem Bundestagswahlkampf zu.


Aus dem Gemeinderatsleben

Mit Bernd Faber stellt die Gemeinderatsfraktion der SPD-Dorfgemeinschaft seit dem letzten Jahr den Integrationsbeauftragten. Konstruktiv und respektvoll ist die Arbeit im Gemeinderat. "Es geht um das Wohl der Bürger, darüber ist man sich bewusst", betonte Faber. Der Vorsitzende gab einen Einblick in die Gemeinderatsarbeit und ging auf verschiedene Themen näher ein. Faber sprach von einem regelrechten Bauboom. Das neu ausgewiesene Baugebiet "Süd 1" sei bis auf wenige Bauplätze schon wieder bebaut. Umgebaut wurde der Westflügel der Schule. Der SPD-Ortsverein spendete zwei Ruhebänke für den Jahnsplatz, der mit seinem Brunnen eine neue Optik erhielt. Neue Wege wurden im Bereich der Jugendarbeit beschritten und sich mit den Nachbargemeinden Ebersdorf und Sonnefeld um ein Mittelzentrum beworben.
Schriftführer Klaus Lippert stellte die neugestaltete Homepage des SPD-Ortsvereins vor. Landrat Michael Busch machte deutlich, dass der Landkreis in Sachen Tourismus gut aufgestellt ist. Viel Lob erhält der Landkreis für die Betreuung der Asylbewerber und deren dezentrale Unterbringung. Zum ÖPNV führte er aus: "Hier sind wir immer noch dabei diesen zu optimieren". Weidhausen habe beispielsweise eine bessere Anbindung erfahren.
Vor demokratiegefährdenden Änderungen des Kommunalwahlrechts warnte Biedefeld in ihrem Bericht aus dem Landtag. "Die CSU-Staatsregierung hat Angst und ist zugleich zerfressen von Machthunger", stellte sie fest. Mit den geplanten Änderungen würden CSU und Staatsregierung nach Ansicht der SPD-Fraktion den demokratischen Grundkonsens verlassen. Biedefeld kritisierte das Vorhaben der CSU-Fraktion, auf kommunaler Ebene das Sitzverteilungsverfahren nach d`Hondt einzuführen. Dies würde größere Parteien bevorzugen. "Es ist ein einmaliger Vorgang, dass das selbst dem Machtpolitiker Horst Seehofer zu weit geht. Da bin ich mal gespannt, wie die CSU diesen Konflikt lösen will. Die SPD wird jedenfalls nicht zustimmen, selbst wenn das neue Auszählungsverfahren uns Mandatszuwächse bescheren würde."
Ausführlich berichtete Biedefeld zudem über die Mitgliederbefragung der Bayern SPD. Die rund 60 000 Mitglieder hätten nun die Wahl zwischen sechs Kandidaten für den Landesvorsitz. Letztendlich wählen aber die Delegierten des Landesparteitages am 20. und 21. Mai den neuen Landesvorsitzenden. ake
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