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40 000 Euro für Uniklinik

40 000 Euro erhielt Prof. Christoph Alexiou, Leiter der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (Seon) der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen jetzt aus den Händen von Wilhelm P...
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40 000 Euro erhielt Prof. Christoph Alexiou, Leiter der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (Seon) der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen jetzt aus den Händen von Wilhelm Polster von der Manfred-Roth-Stiftung und Stiftungsrat Klaus J. Teichmann. Mit dem Geld werden im Seon Geräte für das "Upscaling" von Eisenoxid-Nanopartikeln finanziert, die zukünftig als neuartige Kontrastmittel fungieren sollen. Ziel ist es, die Partikel schnellstmöglich vom Labor in die Produktion bzw. in die klinische Anwendung zu überführen. In diesem Bereich arbeiten die Mitarbeiter des Seon eng mit der Apotheke des Uni-Klinikums Erlangen zusammen.

Aktuell stehen die wichtigsten Kontrastmittel, die bei der Magnetresonanztomografie (MRT) verwendet werden, in der Kritik. Aufgrund gefährlicher Gadolinium-Anreicherungen im Körper hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sogar schon ein Verkaufsverbot für diese Kontrastmittel empfohlen. "Vor diesem Hintergrund bietet sich die Chance, neue Kontrastmittel, die wir im Seon entwickelt haben, für MRT-Anwendungen in die Klinik zu bringen", so Alexiou. Neben einer sehr guten Verträglichkeit zeichne sich die Neuentwicklung durch bessere Bildsignale im MRT, leichtere Reproduzierbarkeit, zügigeren Abbau und somit schnellere Wiederholbarkeit von MRT-Aufnahmen aus. red

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