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Steinberg

39 Firmlingen geht Gott "unter die Haut"

39 Firmlinge aus Steinberg, Friesen, Roßlach und Umgebung sagten am Freitag Ja zum Glauben an Jesus Christus. Der feierlich gestaltete Festgottesdienst in d...
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Auch Benedikt (r.) empfing durch Domkapitular Thomas Teuchgräber das Heilige Sakrament der Firmung. Mit im Bild ist Pater Waldemar Brysch (links).  Foto: Heike Schülein
Auch Benedikt (r.) empfing durch Domkapitular Thomas Teuchgräber das Heilige Sakrament der Firmung. Mit im Bild ist Pater Waldemar Brysch (links). Foto: Heike Schülein
39 Firmlinge aus Steinberg, Friesen, Roßlach und Umgebung sagten am Freitag Ja zum Glauben an Jesus Christus. Der feierlich gestaltete Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Pankratius in Steinberg wurde zelebriert von Regionaldekan Thomas Teuchgräber, Pater Waldemar Brysch sowie Pfarrer Sven Raube. Das Motto der Vorbereitung wie auch des Gottesdienstes lautete "Gott, geh' mir unter die Haut!". Für die Firm-Vorbereitung zeichnete Gemeindereferent Martin Förtsch hauptverantwortlich, der ebenfalls den Gottesdienst mit feierte.
In seiner bewegenden Predigt ging Teuchgräber auf die Bedeutung der Salbung ein, die die Jugendlichen durch das von ihm auf ihre Stirn gezeichnete Kreuz mit Chrisamöl erführen. Chrisamöl leite sich von Christus ab, griechische Übersetzung des aramäischen "Messias" - wörtlich "der Gesalbte". "Salbung mag für euch ein wenig strange klingen", räumte der Domkapitular ein. Eine Salbung stelle eine große Würdigung dar; daher auch früher die Königssalbungen. Im Grunde genommen sei das eigene Herausputzen oder Stylen nichts anderes als eine Salbung, wobei die Salbung bei der Firmung natürlich eine ganz andere Gewichtung habe. Den jungen Leuten wünschte er, dass ihnen die Firmung tatsächlich "unter die Haut" gehe.
Gleichzeitig ermunterte er die Firmbewerber dazu, sich mit der Bitte um Wegweisung an den Heiligen Geist zu wenden, wenn ihnen mal die Richtung im Leben fehle. Abschließend wünschte er sich, die Verbindung mit den jungen Leuten durch das Gebet aufrecht zu erhalten. "Ich bete täglich für alle, die ich gefirmt habe - und von heute an, gehört auch ihr mit dazu", versprach Teuchgräber. Gleichzeitig bat der die Firmlinge, auch für ihn zu beten, dass ihm Gott Kraft für seine täglichen Aufgaben schenke.
Nachdem die Firmlinge ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete er durch Handauflegung und Salbung das Firm-Sakrament. Die jungen Christen brachten sich selbst in die Eucharistie-Feier mit ein, indem sie beispielsweise die Lesung und Fürbitten übernahmen. Auf die Frage, warum sie gefirmt werden wollten, antworteten sie - unter anderem, weil ... ich den Glauben mit Gott vertiefen möchte, den Glauben an Gott nie verlieren will, Gott verbunden bleiben will, ich später Tauf- und Firmpatin werden möchte oder weil die die Firmung ein Stück christlicher Kultur ist.
Abschließend galt der Dank der Firmlinge und der Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden von St. Pankratius, Annette Sesselmann, allen, die an der Organisation und Durchführung des Festtages mitgewirkt hatten - insbesondere dem Firmspender. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes lag in Händen der Steinberger Kirchenband "Laudamus" mit stimmigen Liedbeiträgen. Für den Orgelpart zeichnete Hans Pittroff verantwortlich.

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