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38 Kinder erlebten eine 42-Stunden-Freizeit im Freibad

38 Kinder, 15 Betreuer, drei Tage Spaß im Freibad. Dies ist die Bilanz des 42 Stunden Wasserwacht-Zeltlagers im Freibad EbserMare. Die Veranstaltung standunter dem Motto: "Mini Wasserwacht". Während d...
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Eine der Aufgaben lautete: Eine Person reanimieren.  Foto: Wasserwacht
Eine der Aufgaben lautete: Eine Person reanimieren. Foto: Wasserwacht

38 Kinder, 15 Betreuer, drei Tage Spaß im Freibad. Dies ist die Bilanz des 42 Stunden Wasserwacht-Zeltlagers im Freibad EbserMare. Die Veranstaltung standunter dem Motto: "Mini Wasserwacht".

Während des Zeltlagers übernahmen die Jüngsten alle Aufgaben der Wasserwachtler. So begann das Zelten mit einem hitzigen Wahlkampf um das Amt des Vorsitzenden. Fünf Kandidaten versuchten mit Wahlplakaten, Wahlreden und Wahlversprechen die anderen von sich zu überzeugen. Am Ende setzte sich Selma souverän durch und war nun für die nächsten Tage Chefin.

Am nächsten Tag ging es darum, als Schnelle Einsatz Gruppe (SEG) zu üben. Dazu zählte neben Erster Hilfe und Knoten, der Umgang mit speziellen Rettungsmitteln. Wie erfahrene Einsatzkräfte kamen die Nachwuchswasserwachtler dabei rüber. Am Nachmittag konnten die Kinder dann in ihrer eigenen Stadt leben, sich die Haare kämmen und Fingernägel lackieren lassen, im Casino spielen und Cocktails genießen, Sportangebote besuchen oder den wichtigen Naturschutz kennenlernen.

Auch stand ein Briefkasten für alle Wünsche, Witze, Bilder oder Geschichten bereit, der fleißig gefüllt wurde. Dei Ergebnisse wurden am Ende in einer Lagerzeitung abgedruckt.

Am Abend machte sich das vormittägliche Üben bezahlt. Über Funk und Piepser wurden die Kinder zu Einsätzen (im Nichtsschwimmerbecken) alarmiert. An der Einsatzstelle mussten die Retter eine leblose Person aus dem Becken ziehen und reanimieren, sowie eine Beinahe-Ertrunkene mittels Wurfretter ans Land bringen. Souverän löste die Gruppe die gestellten Aufgaben .

Nach getaner Arbeit sorgte der "Wellenreiter" für Wasserspaß. Nach Schließung des Freibades hatten die Kinder diese Attraktion ganz für sich alleine, ohne weitere Badegäste.

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