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Ludwigschorgast
ludwigschorgast.inFranken.de  Der Musikverein zog Bilanz.

37 Auftritte absolviert

Der Musikverein Ludwigschorgast ist ein gern gehörter Klangkörper in der Region. Das wurde bei der Hauptversammlung im Gasthof Schicker deutlich. Vorsitzender Marco Heuschmann zog eine beeindruckende ...
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Der Musikverein Ludwigschorgast ist ein gern gehörter Klangkörper in der Region. Das wurde bei der Hauptversammlung im Gasthof Schicker deutlich. Vorsitzender Marco Heuschmann zog eine beeindruckende Bilanz und erinnerte an 37 Auftritte, 51 Proben und insgesamt 125 Termine im vergangenen Jahr. Dabei hätten die musikalischen Einsätze von Lichtenberg im Landkreis Hof bis nach Bärnfels in der Fränkischen Schweiz gereicht.

Das riesige Pensum habe den Aktiven und Verantwortlichen einiges abverlangt. "Aber es ist die Freude an und mit der Musik", erklärte er. Die Erfolge wären allerdings nicht möglich, wenn es nicht einen voll engagierten Dirigenten geben würde: Rainer Streit habe wie gewohnt mit seinem Blasorchester Qualität auf die Bühne gebracht.

Im Ausblick wies Heuschmann auf das große Osterkonzert am 12. April in der Steinachtalhalle in Stadtsteinach hin. Die Veranstaltung habe sich zu einem besonderen Anziehungspunkt entwickelt und wird auch heuer ohne Gastkapelle bestritten. Der Böhmische Abend findet am 17. Oktober statt. Erklärtes Ziel sei der Aufbau einer neuen Bläserklasse, so der Vorsitzende. Um fünf Personen auf 206 habe sich der Mitgliederstand erhöht.

In den guten Ton stimmte auch Dirigent Streit ein, bestätigte der Musikerschar und den Vorstandsmitgliedern mit Marco Heuschmann an der Spitze, viel Einsatzfreude. Applaus gab es für Torsten Koch, der alle Proben besuchte, gefolgt von Dietmar Felgenhauer mit einer weniger. Mit Nora Schmidt (Querflöte), Simon Schmidt (Posaune) und Christian Helbig (Schlagzeug) konnten drei neue musikalische Talente gewonnen werden. Dadurch stieg die Zahl der aktiven Musiker auf 40.

Die Höhepunkte seien das Osterkonzert und der Böhmische Abend gewesen. Für das zweite März-Wochenende kündigte Streit ein Coaching mit Hans-Reiner Schmidt an. Schmidt ist Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Weimar, spielte früher Posaune bei Ernst Mosch und im Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks. Die Teilnahme der Kapelle am Blasmusik-Cup "Fränkisch und Böhmisch" am 3. Mai im unterfränkischen Nenzenheim sei ebenfalls beschlossene Sache. Die Herausforderung bestehe darin, die Wertungsrichter mit einer starken Leistung zu überzeugen.

Den Fan-Clubs aus Ludwigschorgast und Thüringen sowie den Helfern im Hintergrund dankte Streit für die Unterstützung. Die Berichte von Alexander Dippold (Kassier), Armin Helbig (Schriftführer), Jürgen Braunersreuther (Inventarverwalter), Benedikt Rief (Jugendvertreter) und Ute Streit (Revisorin) passten in das positive Bild.

"Es ist alles super bei euch", lobte Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani das Engagement im Verein. Sie bedankte sich für die Ausgestaltung der gemeindlichen Veranstaltungen. Tobias Braunersreuther

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