Forchheim

37 000 Stunden ehrenamtlich im Einsatz

Auf ein einsatzreiches Jahr konnte das Technische Hilfswerk (THW) Forchheim bei seiner Abschlussfeier im Pfarrsaal zurückblicken. Zwei Einsatzschwerpunkte hätten dabei die Zahl der...
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Hohe Auszeichnungen beim Forchheimer THW. Im Bild (von links) stellvertretender Ortsbeauftragter Alexander Schrüfer, Nancy Seliger von der THW-Geschäftsstelle Bamberg, Artur Maier, Wolf-Dieter Seifert, Ortsbeauftragter Christian Wilfling und stellvertretender Ortsbeauftragter Matthias Haschke  Foto: privat
Hohe Auszeichnungen beim Forchheimer THW. Im Bild (von links) stellvertretender Ortsbeauftragter Alexander Schrüfer, Nancy Seliger von der THW-Geschäftsstelle Bamberg, Artur Maier, Wolf-Dieter Seifert, Ortsbeauftragter Christian Wilfling und stellvertretender Ortsbeauftragter Matthias Haschke Foto: privat
Auf ein einsatzreiches Jahr konnte das Technische Hilfswerk (THW) Forchheim bei seiner Abschlussfeier im Pfarrsaal zurückblicken. Zwei Einsatzschwerpunkte hätten dabei die Zahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden auf unglaubliche 37 000 anwachsen lassen, wie der Ortsbeauftragte Christian Wilfling ausführte.
Zum einen sei dies der G7-Gipfel in Elmau gewesen, bei dem ausnahmslos alle bayerischen THW-Ortsverbände eingebunden gewesen seien. So habe die Fachgruppe Logistik-Verpflegung gemeinsam mit den Kollegen aus Aschaffenburg rund um die Uhr die Hubschrauberstaffeln der Bundespolizei verpflegt.
Zum anderen, so Wilfing weiter, sei bald darauf eine der Kernkompetenzen des THW gefragt gewesen: das Improvisieren. "Wir mussten eine große Anzahl an Flüchtlingen unterbringen und dafür in kürzester Zeit die dafür notwendige Logistik schaffen."


Noch lange nicht zu Ende

In Erding und Feldkirchen würden Aktive der Ortsgruppe beim Aufbau von Wartezentren mithelfen. "Dieser Einsatz, der nun schon seit Monaten andauert und noch lange nicht zu Ende ist, hat uns nahe an unsere Leistungsgrenzen gebracht - aber er hat auch bundesweit wieder einmal gezeigt, dass man sich auf das THW in allen Lagen verlassen kann", so Wilfling.
Neben viel Lob von allen Seiten gab es auch finanzpolitische Anerkennung für die Bundesanstalt THW. So seien im Bundeshaushalt für das kommende Jahr mehr Personal für das Hauptamt sowie zusätzliche Gelder bereitgestellt worden, was die finanzielle Situation der Ortsverbände spürbar entlasten dürfte.
Anschließend wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Dies waren Stefan Bühl, Andreas Leikam, Birgit Petermann, Alexander Pütz, Tobias Saffer (alle zehn Jahre), Marco Wenzel (20), Oliver Decker (25) sowie Siegfried Backof und Fred Ziller (beide 30).
Für 50 Jahre Dienst im THW wurden Artur Maier und Wolf-Dieter Seifert ausgezeichnet. Wolf-Dieter Seifert war von 1972 bis 1973 Ortsbeauftragter des THW Forchheim.
Für ihren Hochwassereinsatz im Rahmen des HCP-Moduls Bayern auf dem Balkan wurden Jürgen Hoppe, Leonhard Hoppe, Sebastian Hoppe, Christian Lachmann, Claas Vortmann und Marco Wenzel geehrt. Außerdem erhielten zahlreiche Helfer Anstecknadeln und Urkunden für ihren Einsatz während des G7-Gipfels in Elmau.
Bei den Neuwahlen der THW-Helfervereinigung wurde die bisherige Vorstandsmannschaft bestätigt. Wiedergewählt wurden Dieter Wölfel (Vorsitzender), Bastian Schanda (Zweiter Vorsitzender), Jörg Distler (Schatzmeister) und Stefan Träg (Schriftführer). Revisoren sind erneut Thorsten Heimann und Konrad Nägel. red

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